„Naturerlebnis vor der Haustür“
: Nachwuchsforscher auf Entdeckungstour

Kinder erkunden gemeinsam mit dem Naturschutzbeauftragten Florian Sievers das Tierreich rund um den Bömbach in Spielberg.
Von
red/pm
Altensteig-Spielberg
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Die Kinder gemeinsam mit dem Naturschutzbeauftragten Florian Sievers und seiner Tochter

Die Kinder gemeinsam mit dem Naturschutzbeauftragten Florian Sievers und seiner Tochter

Fabian Müller
  • Kinder erkunden mit Naturschutzbeauftragtem Florian Sievers den Bömbach in Spielberg.
  • Ausgestattet mit Ferngläsern und Becherlupen entdeckten sie Reiher und Schmetterlingsraupen.
  • Die Gruppe identifizierte oft Eichelhäher und Rotkehlchen – teils schneller als die Erwachsenen.
  • Spielstationen boten Abwechslung, etwa Blindgehen im Wald und „Uferschwalbe“ mit Wasserschwämmen.
  • Zum Schluss gab es Bauanleitungen für Nisthilfen und den Tipp: eine Wasserschüssel für Vögel.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Naturerlebnis vor der Haustür“ machte sich eine Gruppe von 15 Kindern auf Entdeckungstour rund um den Bömbach in Spielberg. Mit dem Naturschutzbeauftragten der Stadt Altensteig, Florian Sievers, stand ihnen dabei ein erfahrener Kenner der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zur Seite.

Ausgerüstet mit Ferngläsern und Becherlupen

Ausgerüstet mit Ferngläsern und Becherlupen ging es auf die Suche nach den Bewohnern von Wald und Wiese. Dabei bekamen die Kinder sowohl große Graureiher als auch winzige Schmetterlingsraupen zu Gesicht. Die Begeisterung für die heimische Tierwelt war unabhängig von der Größe der Tiere jederzeit zu spüren.

Beeindruckend war das bereits große Wissen der jungen Naturforscher über die heimische Vogelwelt. Eichelhäher und Rotkehlchen wurden von den Kindern oftmals entdeckt, noch bevor die Erwachsenen sie überhaupt bemerkt hatten.

Die größte Raupe wurde im Becherglas bestaunt

Die größte Raupe wurde im Becherglas bestaunt.

Fabian Müller

Zwischen den Beobachtungen sorgten verschiedene Spielstationen für Abwechslung. So konnten die Kinder beispielsweise selbst erfahren, wie es sich anfühlt, mit verbundenen Augen durch den Wald zu gehen. An einer weiteren Station schlüpften sie in die Rolle einer Uferschwalbe und spielten mit Schwämmen nach, wie die Vögel mit ihrem nassen Gefieder Wasser zu ihrer Brut transportieren.

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Schon eine kleine Wasserschüssel hilft

Zum Abschluss erhielten die Kinder verschiedene Bauanleitungen für Vogelnisthilfen. Außerdem gab Florian Sievers ihnen einen einfachen, aber wirkungsvollen Tipp mit auf den Weg: Schon eine kleine Wasserschüssel auf dem Balkon oder im Garten kann Vögeln bei der derzeitigen Trockenheit helfen.

So endete ein abwechslungsreicher Nachmittag, an dem die Kinder viel über die Natur vor ihrer Haustür lernen konnten und darüber hinaus erlebten, dass man rund um den Bömbach jede Menge große und kleine Tiere entdecken kann. Man muss nur genau hinschauen.