Nagolds einstiger Volksbankchef: Zum Tod von Heinz Frankenhauser - ein Mann mit Mut und Augenmaß

Der ehemalige Nagolder Volksbankchef Heinz Frankenhauser starb im Alter von 78 Jahren.
Volksbank in der Region- Ehemaliger Volksbankchef Heinz Frankenhauser ist tot – er wurde 78 Jahre alt.
- Die Volksbank in der Region würdigt ihn als prägenden Gestalter und verlässlichen Wegbegleiter.
- Karriere: Ausbildung ab April 1964, 1987 zur Volksbank Nagold, 1989 Vorstandssprecher.
- Er trieb IT, Automaten, Filialnetz und den Umbau der Hauptstelle in Nagold voran.
- Bis September 2009 führte er die Bank, engagierte sich zudem in Ehrenämtern der Finanzgruppe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Mit Heinz Frankenhauser verliert die genossenschaftliche Finanzwelt nicht nur einen ehemaligen Vorstandssprecher und prägenden Gestalter unserer Bank, sondern vor allem einen Menschen, der mit seiner Persönlichkeit, seiner Haltung und seinem Wirken tiefe Spuren hinterlassen hat“, teilt die Volksbank mit.
Heinz Frankenhauser sei für viele weit mehr als ein Vorstand gewesen: „Er war ein verlässlicher Wegbegleiter, ein kluger Zuhörer, ein Mensch mit Weitblick und mit einem feinen Gespür für das, was möglich und notwendig war.“
Im Alter von 17 Jahren begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann
Heinz Frankenhauser wurde am 18. November 1947 geboren. Seine berufliche Laufbahn startete er bereits im April 1964. Im Alter von 17 Jahren begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Württembergischen kommunalen Landesbank in Stuttgart. „Sein großes fachliches Können und seinen außerordentlichen Einsatz stellte er schon früh unter Beweis“, berichtet die Volksbank über den Verstorbenen. Es folgten zahlreiche Weiterbildungen und Stationen im Bankenwesen.
1987 wechselte Heinz Frankenhauser dann als Vorstandsmitglied zur Volksbank Nagold, und 1989 wurde er dort zum Vorstandssprecher ernannt. Insgesamt war der Verstorbene rund 22 Jahre für die genossenschaftliche Bank tätig und hat deren Entwicklung mit Verantwortungsbewusstsein, strategischem Weitblick und einem feinen Gespür für das Machbare entscheidend geprägt. Auch war er Initiator und Wegbegleiter zweier Fusionen zur damaligen Volksbank Nagoldtal eG.
„Heinz Frankenhauser erkannte früh die Zeichen des Umbruchs in der Bankenwelt“
In seine Amtszeit fielen bedeutende Weichenstellungen in der Volksbank: der Einzug von PCs, Geldausgabeautomaten und moderne IT-Infrastruktur, die Neuordnung des Geschäftsstellennetzes sowie der An- und Umbau der Volksbank-Hauptstelle in Nagold.
„Heinz Frankenhauser erkannte früh die Zeichen des Umbruchs in der Bankenwelt und hatte den Mut, notwendige Veränderungen entschlossen und zugleich mit Augenmaß umzusetzen“, heißt es in einem Nachruf der Volksbank in der Region. Bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im September 2009 führte er die Bank mit großem Engagement, hoher Entscheidungsfreude und einem klaren Blick für die Zukunft.
Im Vorstand, Aufsichtsrat und unter den Mitarbeitenden sei er eine hochgeachtete und beliebte Persönlichkeit gewesen. Auch über die Bank hinaus engagierte sich Frankenhauser in zahlreichen Ehrenämtern innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe.
„Sein Wirken war getragen von Pflichtbewusstsein“
„Mit Heinz Frankenhauser verliert die Volksbank in der Region eG eine Persönlichkeit, die die Entwicklung der Bank in einer Zeit des Wandels entscheidend geprägt hat und dabei stets Mensch geblieben ist“, schreibt die Bank weiter. Und: „Sein Wirken war getragen von Pflichtbewusstsein, Klugheit, Bescheidenheit und echter Verbundenheit.“ Man werde Heinz Frankenhauser ein ehrendes Andenken bewahren.
Heinz Frankenhauser wurde 78 Jahre alt und starb am 20. Mai.
