Nachtragshaushalt beschlossen: Ebhausen bessert seine Haushaltsplanung nach

Beim Haushalt musste Ebhausen nochmal nachlegen. (Symbolbild)
Boris Roessler/dpaWie wird die Gemeinde Ebhausen in diesem Jahr voraussichtlich finanziell dastehen? Beim Zwischenbericht des Haushaltes konnte Kämmerin Michelle Großholz mitteilne, dass zwar die Gewerbesteuer voraussichtlich 100.000 Euro höher ausfallen wird als erwartet.
Weniger als eingeplant wird wohl die Schaffung der Barrierefreiheit in der Mediathek kosten: Rund 38.400 Euro werden hier eingespart. Dafür wird die Maßnahme, die auch an Förderung geknüpft ist, auf 2026 verschoben. Aus dem Fledermausvertrag mit dem Landkreis werden 19.500 Euro an ungeplanten Einnahmen sowie 51.000 Euro aus dem ING-Vertrag verzeichnet.
Auf der anderen Seite fallen jedoch höhere Kosten in einigen Bereichen an. Insgesamt müssen rund 1,168 Millionen Euro an Mehrkosten bei Bau- und Sanierungsprojekten eingerechnet werden. Besonders ins Gewicht fällt dabei die Sanierung der Lindenrainschule mit 725.000 Euro mehr als erwartet im Jahr 2025.
Nicht geplant war ursprünglich der Anstrich des Rathauses Wenden. Durch einen Zuschuss des ELR-Programms (Entwicklung ländlicher Raum) soll dies nun in diesem Jahr einen neuen Fassadenanstrich bekommen, sofern die Förderung bewilligt wird. Das schlägt mit 45.000 Euro, die nicht eingeplant waren, zu Buche. Insgesamt soll das Streichen 77.500 Euro kosten, 32.500 Euro wurden an ELR-Förderung bewilligt.
Verspätete Rechnung für Mensatische
Auch mussten einige Zahlungen, die eigentlich 2024 erwartet waren, nun 2025 eingerechnet werden. So etwa die Tische für die Mensa, die mit 13.000 Euro ungeplanter Kosten 2025 zu Buche schlugen. Hier kam die Rechnung einfach später als erwartet, erläutert Großholz.
Um die außerplanmäßigen Mehrkosten zu finanzieren, ist eingeplant, 500.000 Euro im Nachtragshaushalt aufzunehmen.
Der Nachtragshaushalt wurde einstimmig angenommen.