Kooperation mit Wirtschaft
: Von der Idee zur fertigen Arbeitsleuchte

Das Christophorus-Gymnasium Altensteig startet eine Kooperation mit der Friedrich Boysen GmbH & Co. KG.
Von
red/pm
Altensteig
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Christophorusschule geht Kooperation mit Boysen ein.

Das Christophorus-Gymnasium Altensteig geht eine Kooperation mit Friedrich Boysen GmbH & Co. KG ein.

Julian Kurth
  • CGA kooperiert mit der Friedrich Boysen GmbH & Co. KG – Entwicklung einer Arbeitsleuchte.
  • Klasse 10 arbeitet im NwT-Unterricht am realen Auftrag bis zum funktionsfähigen Prototyp.
  • Inhalte: technisches Zeichnen, CAD und Bewertung, angewandt auf konkrete Anforderungen.
  • Teams analysieren, vergleichen Lösungen und bauen Prototypen, begleitet von Boysen-Rückmeldungen.
  • Kick-off am Donnerstag, 29. September 2026: Betriebsrundgang und Kennenlernen der Ansprechpersonen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 entwickeln im NwT-Unterricht eine Arbeitsleuchte für die Firma Boysen – vom ersten Entwurf bis zum funktionsfähigen Prototyp.

Wie entsteht eigentlich ein technisches Produkt? Welche Überlegungen sind notwendig, bevor aus einer ersten Idee ein fertiges Produkt wird? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Klasse 10 des Christophorus-Gymnasiums Altensteig (CGA) im Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) im Schuljahr 2026/2027, heißt es in der Pressemitteilung der Schule. In Kooperation mit der Friedrich Boysen GmbH & Co. KG entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine eigene Arbeitsleuchte für den Einsatz an einem realen Arbeitsplatz.

Realer Entwicklungsauftrag

Die Kooperation verbindet schulisches Lernen mit beruflicher Praxis. Fachliche Inhalte wie technisches Zeichnen, CAD-Konstruktion und die Bewertung technischer Lösungen werden nicht isoliert behandelt, sondern an einem konkreten Entwicklungsauftrag aus der Industrie angewendet. Ziel ist es, eine Arbeitsleuchte zu entwerfen, die den vorgegebenen Anforderungen entspricht und sich technisch umsetzen lässt.

In kleinen Entwicklungsteams übernehmen die Schülerinnen und Schüler individuell Verantwortung für einzelne Bauteile und arbeiten zugleich gemeinsam an einer funktionierenden Gesamtlösung. Dabei durchlaufen sie wesentliche Schritte eines Produktentwicklungsprozesses: Sie analysieren die Anforderungen, entwickeln unterschiedliche Lösungsansätze, vergleichen und bewerten diese und fertigen darauf aufbauend einen Prototypen.

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Besonders wichtig dabei ist es, die eigenen Ideen immer wieder zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, heißt es weiter. Regelmäßige Treffen und Rückmeldungen durch die Mitarbeiter von Boysen begleiten diesen Prozess. So erfahren die Jugendlichen, dass technische Produktentwicklung nicht einfach geradlinig von der Idee zum fertigen Produkt führt, sondern von Planung, Erprobung, Rückmeldung und Verbesserung lebt. Den Abschluss des Projektes bildet die Präsentation der fertigen Arbeitsleuchten und des jeweiligen Entwicklungsprozesses.

Kick-off bei Boysen

Den Auftakt der Zusammenarbeit bildete das Kick-off-Treffen am Donnerstag, 29. September 2026 bei der Friedrich Boysen GmbH & Co. KG. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren mehr über die Geschichte und Produkte des Unternehmens sowie darüber, wie es sich für die Zukunft aufstellt. Außerdem lernten sie ihre betreuenden Ansprechpartner kennen und konnten den Arbeitsplatz sowie den Bereich besichtigen, für den die Arbeitsleuchte entwickelt werden soll.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich ein konkreteres Bild vom späteren Einsatz ihrer Konstruktion machen und die Aufgabenstellung mit einem realen Arbeitsumfeld verbinden. Damit wurde die Grundlage geschaffen, um die Anforderungen an die Arbeitsleuchte nicht nur theoretisch zu betrachten, sondern ausgehend vom tatsächlichen Anwendungsbereich eigene Ideen zu entwickeln.

Die Zusammenarbeit mit der Friedrich Boysen GmbH & Co. KG ermöglicht den Schülerinnen und Schülern damit einen authentischen Einblick in industrielle Entwicklungsabläufe, heißt es in der Pressemitteilung der Schule. Die Schüler erleben, wie aus einer ersten Idee durch systematisches Arbeiten ein konkretes Produkt entstehen kann.