Jubiläum in Nagold
: „Wir begleiten Menschen auf einem Stück Lebensweg“

Seit fünf Jahrzehnten ist sie ein verlässlicher Anker in der ambulanten Pflege. Die Diakoniestation Nagold feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag.
Von
Margrit Helber
Nagold
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Das Team der Diakoniestation Nagold

Das Team der Diakoniestation Nagold

Thomas Fritsch
  • Die Diakoniestation Nagold feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.
  • Sie begleitet ambulant rund 1.180 Patientinnen und Patienten und fährt etwa 88.000 Hausbesuche.
  • Angebot mit Pflege, Beratung, Hauswirtschaft, Essen auf Rädern, Hausnotruf und Demenzhilfe.
  • Seit 2019 im Riedbrunnenquartier – dort eröffnete die Tagespflege am Riedbrunnen mit zwölf Plätzen.
  • Jubiläumstermine: Festgottesdienst am Sonntag, 28. Juni, Infoabend am 1. Juli, Tag der offenen Tür am 5. Juli.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Jeden Tag unterwegs zu Menschen, die Unterstützung benötigen. Tausende Begegnungen im Jahr. Und seit fünf Jahrzehnten ein verlässlicher Anker in der ambulanten Pflege: Die Diakoniestation Nagold feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Unter dem Leitwort „Wir begleiten Menschen auf einem Stück Lebensweg“ blickt die Einrichtung auf ihre Geschichte – und zugleich nach vorn.

Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1851 zurück, als Dr. Gottlieb und Emilie Zeller den Grundstein für die organisierte Krankenpflege in Nagold legten. Die eigentliche Geburtsstunde der Diakoniestation folgte am 1. Juli 1976: Engagierte Kräfte aus Kirche, Diakonie und Gesundheitswesen bauten gemeinsam mit Diakonissen die ambulante Pflege auf – zunächst unter einfachen Bedingungen im Zellerstift und in enger Verbundenheit mit den Kirchengemeinden im gesamten Einzugsgebiet sowie den Kommunen Nagold, Rohrdorf und Ebhausen.

Seither hat sich die Einrichtung kontinuierlich weiterentwickelt. Mit wachsendem Bedarf an Pflege und Unterstützung nahmen Patientenzahlen und Hausbesuche deutlich zu, zugleich wurde das Team stetig erweitert. Organisatorische Strukturen wurden angepasst und gesetzliche Veränderungen – wie die Einführung der Pflegeversicherung 1995 – prägten die Arbeit nachhaltig. Schritt für Schritt entstand ein modernes Angebot ambulanter Pflege und Unterstützung.

Einrichtung investiert gezielt in die Zukunft

Heute präsentiert sich die Diakoniestation Nagold als vielseitiger Dienstleister: Neben der Grund- und Behandlungspflege gehören Beratung, hauswirtschaftliche Versorgung, Essen auf Rädern, soziale Betreuung, Hausnotruf sowie Angebote für Menschen mit Demenz zum Portfolio. Ein wichtiger Meilenstein war 2019 der Umzug ins Riedbrunnenquartier und die Eröffnung der „Tagespflege am Riedbrunnen“ mit zwölf Plätzen.

Zugleich investiert die Einrichtung gezielt in die Zukunft: Seit drei Jahren ist die Diakoniestation auch Ausbildungsbetrieb und bildet eigene Pflegefachkräfte aus. Darüber hinaus ist sie bei anderen Trägern und Diensten landesweit als Beraterin in Fragen der Prozess- und Organisationsentwicklung nachgefragt.

Diakoniestation Nagold in der Lindachstraße

Die Diakoniestation Nagold in der Lindachstraße

Diakonie

Im Jubiläumsjahr betreut die Diakoniestation Nagold rund 1.180 Patientinnen und Patienten, leistet etwa 88.000 Hausbesuche jährlich und beschäftigt 160 Mitarbeitende. 21 Dienstfahrzeuge sind täglich im gesamten Einzugsgebiet unterwegs – da, wo Menschen Hilfe brauchen.

Trotz aller Veränderungen ist eines gleich geblieben: der diakonische Auftrag. „Fachliche Qualität und menschliche Nähe gehören untrennbar zusammen – damals wie heute“, so Geschäftsführer Rainer Dietsch. Das 50. Jubiläum ist mehr als ein Rückblick. Es ist ein Dank an alle, die diese Arbeit tragen. Und ein Versprechen für die Zukunft: auch weiterhin da zu sein, wenn Menschen Unterstützung brauchen. Ganz im Sinne des Leitgedankens der Diakoniestation: „Wir begleiten Menschen auf einem Stück Lebensweg.“

Termine zum Jubiläum

Das 50-jährige Bestehen der Diakoniestation Nagold wird auch öffentlich gefeiert: Den Auftakt bildet ein Festgottesdienst am Sonntag, 28. Juni, um 10 Uhr in der Stadtkirche Nagold mit  Oberkirchenrätin Prof. Dr. Annette Noller und Codekan Tobias Geiger.

Am Mittwoch, 1. Juli, lädt die Diakoniestation um 18.30 Uhr zu einem Informationsabend mit Podiumsgespräch in die Alte Seminarturnhalle ein. Unter dem Titel „Wie wollen wir morgen leben – und wer soll uns pflegen?“ geht es um zentrale Zukunftsfragen der Pflege.

Den Abschluss bildet ein Tag der offenen Tür am Sonntag, 5. Juli, von 11 bis 17 Uhr in der Lindachstraße 15 und 15/2.

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