Im Brandcontainer: Bei diesen Übungen in Wildberg geht es heiß her

Szene der Ausbildung bei der Feuwerhr.
Feuerwehr Wildberg- In Wildberg trainieren 161 Atemschutzträger in einem gasbefeuerten Brandcontainer.
- Geübt wird der Innenangriff unter Atemschutz – Fokus auf Menschenrettung und Brandbekämpfung.
- Flashover und Backdraft sind zentrale Gefahren, Strahlrohrführung soll Risiken mindern.
- 40 Ausbildungsstunden, 211 Atemluftflaschen und 169 Gerätewartstunden wurden verzeichnet.
- Drei Trupps agierten je zwei Stunden, Ausbilder leisteten 307 Stunden, Alterswehr versorgte.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Seit 2003 werden in Wildberg alle zwei Jahre Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren in einem gasbefeuerten Brandübungscontainer mit der möglichen heißen Realität bei Bränden in Gebäuden konfrontiert und trainiert. Vor wenigen Wochen zum 13. Mal. Der Ausbildungsbezirk 5 war 2003 Vorreiter im Landkreis Calw mit dieser Ausbildung.
Die Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren des Ausbildungsbezirks 5 wurden unter der Führung von Ausbildungsleiter Joachim Hein und seinem Team fachlich und zielorientiert in dieser Anlage und in Kombination mit dem Ausbildungsturm beim Feuerwehrhaus, mit zahlreichen realistischen Einsatzszenarien konfrontiert.

Szene am Brandcontainer bei der Ausbildung der Feuerwehr in Wildberg.
Feuerwehr WildbergDer Innenangriff unter Atemschutz ist meist die erste Maßnahme bei Gebäudebränden, erst recht, wenn Menschen gerettet werden müssen. Die Rettung geht grundsätzlich vor.
Aber er ist auch eine Möglichkeit, die Brandausbreitung zu verhindern. Solche Einsätze im Innenangriff sind potenziell für die Einsatzkräfte gefährlich, weil es immer unbekanntes Terrain ist, sie rein müssen und nicht wissen, wie es dort aussieht.
Respekt vor explosionsartiger Durchzündung
Die größte Gefahr besteht immer bei unvollständigen Bränden, wenn das Feuer durch Sauerstoffmangel quasi am „Verhungern“ ist. Wenn durch die Öffnung einer Türe Luft dazu kommt, kann es zu einer explosionsartigen Durchzündung, dem sogenannten Flashover oder Backdraft kommen. Eine enorme Gefahr auch für die Einsatzkräfte.
Nur durch eine kluge, zielgerichtete Strahlrohrführung und Löschwasserabgabe kann diese Gefahr minimiert und sogar unterbunden werden. Das und noch vieles mehr, wird in und an einem solchen Brandübungscontainer trainiert.
211 Atemluftflaschen verbraucht
Die immer gleichzeitig agierenden drei Trupps – ein Trupp besteht aus zwei Einsatzkräften – waren dabei rund zwei Stunden im „Einsatz“.
Etwas Statistik: 161 Atemschutzgeräteträger trainierten in der Anlage. Insgesamt wurden 40 Stunden Ausbildung angeboten. Dabei wurden 211 Atemluftflaschen verbraucht und während 169 Gerätewartstunden in der Anlage im Feuerwehrhaus wieder gefüllt und die Geräte einsatzbereit gemacht. Die Ausbilder leisteten 307 Ausbildungsstunden. Die Angehörigen der Wildberger Alterswehr sorgten 57 Stunden für Erfrischungen und Stärkungen.
Truppmann und Truppführer
Im Landkreis gibt es für die Grundausbildung „Truppmann und Truppführer“ fünf Ausbildungsbereiche. Zum Wildberger gehören die Feuerwehren von Bad Teinach-Zavelstein, Gechingen, Neubulach, Ostelsheim, Simmozheim und Wildberg.
