Haiterbach
: Wechsel von langer Hand geplant

Verwaltung: Kerstin Brenner hat nun die Leitung der Finanzabteilung der Stadt Haiterbach übernommen
Von
Markus Katzmaier
Oberndorf
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Seit 2019 arbeitet Kerstin Brenner bei der Stadtverwaltung Haiterbach. Jetzt hat sie wie geplant die Leitung der Finanzabteilung übernommen.Foto: Katzmaier

Schwarzwälder Bote

Nachdem der langjährige Kämmerer Manfred Girrbach in den Ruhestand verabschiedet wurde, hat nun Kerstin Brenner die Leitung der Finanzabteilung der Stadtverwaltung Haiterbach übernommen – eine Übergabe, die sorgfältig vorbereitet wurde.

Haiterbach. Sie ist die Neue – und doch auch wieder nicht. Denn der Arbeitsbeginn von Kerstin Brenner bei der Stadtverwaltung Haiterbach war bereits am 1. März 2019. Die Einstellung erfolgte seinerzeit schon mit der klaren Perspektive, dem bisherigen Kämmerer Manfred Girrbach als Amtsleiterin nachzufolgen. Seit kurzem hat die 42-Jährige nun den Posten inne.

Brenner ist in Egenhausen aufgewachsen und hat nach der Schulzeit zunächst eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte absolviert. Nach dreieinhalb Jahren in Dornstetten folgte schließlich die Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin in Kehl.

Bis 2012 arbeitete Brenner beim Landratsamt Calw im Bereich Soziales, Kommunalaufsicht und Rechnungsprüfung. Im März 2012 folgte schließlich der Wechsel zur Stadt Pforzheim mit den Aufgaben Rechnungsprüfung und Stadtkasse.

Zudem absolvierte die neue Haiterbacher Kämmerin dann noch eine Fortbildung zur Betriebswirtin.

Als schließlich die Stelle bei der Stadtverwaltung Haiterbach ausgeschrieben wurde, passte dies für Brenner beruflich wie privat. "Ich wollte mich beruflich weiterentwickeln", erklärt die 42-Jährige. Darüber hinaus gab es über ein Haus der Familie die Chance, wohnungstechnisch wieder in die alte Heimat Egenhausen zurückzukehren.­ Der Kontakt in die Gegend und zu Freunden sei nie abgebrochen. Und sie fühle sich dort auch wohl, auch wenn sie die Zeit in Calw und Pforzheim nicht missen wolle.

Die berufliche Weiterentwicklung erfüllte sich. Neben der Verantwortung sei das Aufgabenspektrum in Haiterbach wesentlich weiter gefasst als bisher. So kamen beispielsweise Personalangelegenheiten hinzu. Auch das Aufgabenfeld der Stadt Haiterbach ist nun gewachsen, weil die Verwaltung des Interkommunalen Gewerbegebiets mit Waldachtal in Form eines Zweckverbands hinzukam.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sei momentan die Erstellung der Eröffnungsbilanz. Die steht seit der Umstellung auf die doppelte Buchführung noch aus.

Spannung dürfte auch die weitere Entwicklung der Haushaltssituation bieten. Bei der Gewerbesteuer würden sich Rückgänge abzeichnen, erklärt Brenner. Das werde sich auch auf den Finanzausgleich auswirken. Was sich allerdings unterm Strich ergebe, werde man erst sehen, wenn das Jahr vorüber sei.

Aber schon ab September werde der Blick auf das kommende Jahr gerichtet, denn dann werde in die Aufstellung des nächsten Haushalts eingestiegen. Und auch die Abrechnung für das Jahr 2019 sei zu erstellen.

In ihrer Freizeit findet Kerstin Brenner Ausgleich unter anderem beim Sport, etwa beim Joggen, Nordic Walking oder auch im Fitnessstudio. Und dann gibt es da noch eine überraschende Leidenschaft: Brenner mag Schafe. Sie hat acht Heidschnucken, zu denen sie gerne zum Füttern und Zeit verbringen geht. Das sei auch entspannend und bringe einen auf andere Gedanken.

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