Gospelchor Ebhausen
: Bandbreite reicht von Styx bis hin zu Lady Gaga

Der Gospelchor Ebhausen widmete sich in seinem Sommerkonzert ausschließlich Popsongs.
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(red/pm)
Oberndorf
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Der Gospelchor Ebhausen widmete sich Popsongs.

Tina Pawelczyk

Seit jeher hat der Gospelchor Ebhausen in seinen Konzerten auch Popsongs erklingen lassen, die im Text das Thema der Spirituals und Gospels aufgreifen.

Für das Sommerkonzert in diesem Jahr, in dem der Gospelchor noch sein 25-jähriges Bestehen feiern wird, hatte Chorleiter Peter Eisele die Idee, nur auf solche Songs zurückzugreifen. Die textliche Nähe der Popmusik zu den Gospels und Spirituals, die im wahrsten Wortsinn wegweisend für die Menschen waren, die sie damals sangen, zeigt sich bereits im Konzerttitel „Show Me The Way“ der Band „Styx“ aus dem Jahr 1991.

Darüber hinaus spannte der Chor den Bogen von „I’ll Put You Together Again“ der Band „Hot Chocolate“ aus dem Jahr 1978 über Whitney Houstons „One Moment In Time“ (1988) und die aufmunternde Ballade „Anyway“ von Martina McBride bis hin in das Jahr 2022 zu Lady Gagas „Hold My Hand“.

Schwerpunkt des Konzerts aber waren vier Songs der amerikanischen Komponistin, Arrangeurin und Pianistin Heather Sorenson, deren Chorwerke sich großer Wertschätzung erfreuen. So sang der Chor das Lobpreislied „Our God“, das Glaubenslied „Oceans“, die Vertonung des „Psalms 121“ und beendete das Konzert mit der Gospelballade „This I Pray“ aus ihrer Feder.

Unterstützt wurde der Chor dabei von Rainer Feuerbacher, der mit sichtlicher Freude den neu von der Kirchengemeinde Ebhausen erworbenen Flügel spielte und auch als Gesangssolist brillierte.

Als ebenso bewährt erwies sich das präzise Schlagzeugspiel von Mathias Bär, der darüber hinaus bei „Oceans“ das Meeresrauschen in der Kirche erklingen ließ. Gesangssolistinnen aus dem Chor waren die seit Jahren von Chor und Publikum geschätzte Sopranistin Helene Rinderknecht und die neue Chorsängerin im Alt, Ellen Wehleit.

Perfekt vorbereitet

Sie hatte zudem mit weiteren Sängerinnen und Sängern die Aufgabe übernommen durch Moderation, Textzusammenfassungen aber auch durch Pop- und Gospellyrik dem Publikum die textliche Nähe der Popsongs zu den sonst gesungenen Gospels und Spirituals zu verdeutlichen.

Peter Eisele hat nach mehr als 50 Jahren Tätigkeit als Dirigent ein weiteres Mal für eine abwechslungsreiche Songauswahl gesorgt, alle Beteiligten perfekt vorbereitet und das Konzert souverän geleitet. Das Publikum dankte es mit langanhaltendem Applaus und bekam dann als Zugabe noch einmal das mitreißende „Hey Brother“ von „Avicii“ aus dem Jahr 2013 zu hören.

Der Eintritt zum Konzert war frei. Die erbetene Spende war für die Kirchenmusik in Ebhausen bestimmt. Eine, da war sich das Publikum in der trotz der Sommerhitze und einiger Konkurrenzveranstaltungen gut besuchten evangelischen Kirche sicher, gute Investition.

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