Flechtkunst auf dem Nagolder Kreisel
: Aus tropischer Liane - das geflochtene „N“ ist der neue Willkommensgruß

Das geflochtene Nagold-N hat einen neuen Platz gefunden. Seit Kurzem steht das markante Symbol der Stadtmarke auf dem Kreisverkehr am Ortseingang an der Herrenberger Straße beim Jugendforschungszentrum.
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red/pm
Nagold
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Nagold: Geflochtenes

Freuen sich über den neuen Standort des „N“ am Stadteingang (von links nach rechts): Marina Bley, Stadtmarketing, Flechtmeister Siegfried Katz und Saskia Gärtner, Geschäftsführerin des City-Vereins.

Julia Glanzmann
  • Geflochtenes Nagold-N steht seit Kurzem am Kreisel an der Herrenberger Straße.
  • Das Unikat entstand zur Markenveröffentlichung am 9. Mai und war zuvor am Vorstadtplatz.
  • Flechtmeister Siegfried Katz und Hubert King fertigten es in 14 Tagen aus einer tropischen Liane.
  • Das Metallskelett formte Hans-Jochen Rau, die Montage übernahm der Baubetriebshof Nagold.
  • Stadtmarketing und City-Verein planen als Nächste eine Begrünung und prüfen eine Beleuchtung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Entstanden ist das außergewöhnliche Kunstwerk im Rahmen der Markenveröffentlichung am 9. Mai. Damals war das mehrere Meter hohe N auf dem Vorstadtplatz zu sehen und zog bereits zahlreiche Blicke auf sich. Nun setzt es am Stadteingang einen besonderen Akzent.

Gefertigt wurde das Unikat von Flechtmeister Siegfried Katz gemeinsam mit seinem Kollegen Hubert King, Floraldesigner. Innerhalb von nur 14 Tagen entstand das Kunstwerk in aufwendiger Handarbeit. Zum Einsatz kam eine tropische Liane, die unter anderem auch für die Herstellung von Ballonkörben und früher für Strandkörbe verwendet wurde.

„Das war eine große Herausforderung, aber wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis. Es ist ein Unikat“, sagt Siegfried Katz. Seine Flechtmanufaktur blickt in diesem Jahr auf eine 100-jährige Geschichte zurück. Für Katz steht das Nagold-N auch symbolisch für die Stadt. „Nagold geht mutig voran und ist innovativ“, so der Flechtmeister.

Zur Herstellung des Metallskelettes war Hans-Jochen Rau mit seiner Metallbau-Schlosserei spontan bereit, die Metallarbeiten in Zusammenarbeit mit Siegfried Katz zu übernehmen. Die Silhouette aus dünnen Metallstäben wurde gemeinsam geformt. Die Montage übernahmen die Mitarbeiter des Baubetriebshofs Nagold.

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„Das N steht dort sehr gut„

Marina Bley, Mitarbeiterin des Stadtmarketings, und Saskia Gärtner, Geschäftsführerin des City-Vereins, freuen sich über den neuen Blickfang am Ortseingang. „Das N steht dort sehr gut“, sind sich beide einig.

Bereits jetzt gibt es Überlegungen, das Kunstwerk weiterzuentwickeln. In einem nächsten Schritt soll das N begrünt werden. Darüber hinaus werden weitere Gestaltungsmöglichkeiten geprüft, beispielsweise eine Beleuchtung mit Lichterketten.