Erschließung bei Altensteig
: Wohnbau-Gebiet in Egenhausen macht den nächsten Sprung

Das Wolf-Gelände soll für den Wohnungsbau erschlossen werden. Dafür wurden nun noch einige planerische Anpassungen vorgenommen und im Gemeinderat beraten.
Von
Wiebke Jansen
Egenhausen
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Für das ehemalige Wolf-Gelände geht es nun weiter.

Für das ehemalige Wolf-Gelände geht es nun weiter.

Jansen
  • Egenhausen erschließt das Wolf-Areal für Wohnungsbau, der Gemeinderat stimmte zu.
  • Grundstücke werden groß geplant, die Straße endet in einer Mini-Wendeplatte.
  • Fahrbahn fünf Meter breit, Erschließung etwa acht Meter – kein Gehweg, Bordsteine beidseitig.
  • Drei LED-Stahlmasten sind vorgesehen, Duldung der Lampen soll in Kaufverträgen stehen.
  • Ausschreibung startet dieses Jahr, Baubeginn je nach Firma dieses Jahr oder im Frühling 2027.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Erschließung des Baugebiets Wolf-Areal in Egenhausen schreitet weiter voran. Das Gebiet soll bald erschlossen werden. Wie genau die Grundstücke, auf denen später Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen sollen, aussehen werden, wurde nun im Gemeinderat beschlossen.

Demnach sollen diese relativ groß sein und die Straße in einer Mini-Wendeplatte enden, damit alle Bauplätze auch für die Erschließung erreicht wrden können. Diese soll etwa acht Meter breit sein, während die Straße fünf Meter Breite misst. Links und rechts gibt es eine Bordstein, aber ein Gehweg ist nicht vorgesehen.

Stahlmasten statt Zierleuchten

Ein großes Thema war die Beleuchtung. Drei Stahlmasten mit LEDs sind vorgesehen. „Wir haben schon mit dem Bauhof gesprochen, die waren auch nicht so für Zierleuchte“, erläuterte Bürgermeister Sven Holder. Im Gemeinderat wurde auch besprochen, dass möglichst im Kaufvertrag festgelegt würde, die Lampe auf dem Grundstück zu dulden. Anders als zuvor soll die Straße nun mit einer Steigung von 2,8 Prozent fallen, sodass das Ende etwa 30 Zentimeter unter der Einmündung liegt.

Der Kanal gegenüber dem Hafengässle bleibt wohl bestehen. Tatsächlich hatte sich bei der Ortsbegehung gezeigt, dass einige Anlieger an diesen angeschlossen sind. Deshalb kann dieser nicht einfach entfernt werden.

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Die Fläche von 10.000 Quadratmetern liegt ein wenig unter der Straße. Sollte ein Bauherr keinen Keller wünschen, müsste er diese Differenz auffüllen. Die Ausschreibung soll in diesem Herbst starten, da gebe es erfahrungsgemäß die besseren Angebote, heiß es. Der Baubeginn könne dann - je nach Kapazität der Baufirma - schon in diesem Jahr, spätestens im Frühling 2027 sein.

Wenn die genauen Kosten vorliegen, kann auch der Bauplatzpreis kalkuliert werden. Dann können die Plätze vergeben und die Zeit der Erschließung bereits für die eigentliche Planung des Gebäudes genutzt werden.

Einstimmig für die Erschließung

Die Erschließung wurde einstimmig beschlossen. Billig wird sie nicht: Wasserleitungen, Breitband, Kanalausbau, Straßenbau und -beleuchtung sind im Haushaltsplan für dieses Jahr mit insgesamt 640.000 Euro veranschlagt.

Die Geschichte des Geländes ist schon eine längere. Bereits 2012 hatte die Gemeinde das Grundstück gekauft, erste Pläne für ein Mischgebiet gab es sogar schon ein Jahr vorher. 2014 wurde beschlossen, einen Bebauungsplan zu erstellen. Doch erst 2023 wurde der Bebauungsplan schließlich ausgelegt - zwei weitere öffentliche Auslegungen folgten -  und Anfang 2026 beschlossen.