Erfolg für Emil und Hugo Benz
: Nagolder Brüderpaar gewinnt den Gründerpreis 2026

Ein junges Unternehmen aus Nagold hat kürzlich den Gründerpreis Baden-Württemberg gewonnen. Die Köpfe hinter dem Erfolg der Firma Kleego GmbH sind die Brüder Emil und Hugo Benz.
Von
Heiko Hofmann
Nagold
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Emil und Hugo Benz (rechts) gewannen den Gründerpreis.

Emil und Hugo Benz (rechts) gewannen den Gründerpreis.

ARTIS-Uli Deck
  • Emil und Hugo Benz aus Nagold gewannen den Gründerpreis Baden-Württemberg 2026.
  • Ihre Kleego GmbH bietet Hausmeisterservice, Reinigung, Grünpflege, Winterdienst und Objektbetreuung.
  • Das Unternehmen kombiniert Arbeit vor Ort mit digitaler Steuerung und Einsatzplanung – so entsteht Transparenz.
  • Der 1. Preis der Sparkassen wurde mit 10.000 Euro dotiert und in der Sparkassenakademie verliehen.
  • Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut und Sparkassenpräsident Matthias Neth würdigten die Preisträger.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Gründungen sind wichtig für die Zukunftsfähigkeit eines Landes“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung zum Gründerpreis Baden-Württemberg. Gerade in Zeiten technologischen Wandels und wirtschaftspolitischer Veränderungen brauche es Menschen mit neuen Ideen, die Chancen erkennen und den Weg in die Selbstständigkeit gehen.

Die Nagolder Brüder Emil und Hugo Benz sind offensichtlich solche Menschen. Der Gründerpreis Baden-Württemberg würdigte jetzt den Erfolg der Unternehmensgründer. Dabei landeten sie und ihre Kleego GmbH aus Nagold sogar ganz vorn unter den fünf ausgezeichneten Unternehmen auf dem ersten Platz.

Verleihung des Gründerpreises Baden-Württemberg 2026 in der Sparkassenakademie Baden-Württemberg (von links): Nicole Hoffmeister-Kraut, Emil Benz, Hugo Bnez, Kerstin Gatzlaff und Matthias Neth.

Verleihung des Gründerpreises Baden-Württemberg 2026 in der Sparkassenakademie Baden-Württemberg (von links): Nicole Hoffmeister-Kraut, Emil Benz, Hugo Bnez, Kerstin Gatzlaff und Matthias Neth.

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Vergeben wird der Gründerpreis Baden-Württemberg von den Sparkassen im Land. Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin  Nicole Hoffmeister-Kraut zeichnete Sparkassenpräsident  Matthias Neth fünf Unternehmensgründungen aus dem Land aus.

Der 1. Preis mit einem Preisgeld von 10.000 Euro ging an Emil Benz und Hugo Benz, Gründer der Kleego GmbH in Nagold. In einer Pressemitteilung heißt es: „Kleego ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen für Hausmeisterservice, Reinigung, Grünpflege, Winterdienst und technische Objektbetreuung.“ Demnach verbindet  das Unternehmen „zuverlässige Arbeit vor Ort mit digital gesteuerten Abläufen und intelligenter Einsatzplanung“.

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„Wir freuen uns natürlich sehr, dass nicht nur wir an unsere Vision glauben, sondern auch die Jury“

So wüssten die Mitarbeitenden im täglichen Einsatz klar, wann sie wo gebraucht werden und welche Aufgaben zu erledigen seien. Und weiter ist in der Pressemitteilung zu lesen: „Gleichzeitig erhalten Auftraggeber transparente, nachvollziehbare und verlässliche Servicequalität.“

Kleego sehe die Chance, in einem wichtigen und oft unterschätzten Markt als vertrauenswürdiger Partner neue Standards für professionelle Objektbetreuung zu setzen. Ziel sei es, die Organisation rund um Immobilien einfacher, transparenter und effizienter zu gestalten.

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass nicht nur wir an unsere Vision glauben, sondern auch die Jury“, so Emil Benz. Nominiert wurden die  Nagolder Jungunternehmer von der Sparkasse Pforzheim Calw, die die Unternehmensnachfolge mithilfe einer 80‑prozentigen Bürgschaft abgesichert habe.

Eine Expertenjury wählte die fünf Sieger-Unternehmen auf Basis ihrer Businesspläne aus

Alle Bewerbungen um den Gründerpreis Baden-Württemberg wurden von den 50 Sparkassen im Land nominiert. Zum Hintergrund heißt es dazu von den Organisatoren: „Jede zweite Gründung wird von einer Sparkasse begleitet. Viele Häuser haben dazu eigens spezialisierte Beraterteams.“ Eine Expertenjury wählte letztlich dann die fünf Sieger-Unternehmen auf Basis ihrer Businesspläne aus.

Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, sagte bei der Preisverleihung: „Wir wollen einen neuen Gründergeist bei uns im Land. Unternehmertum ist die treibende Kraft von Fortschritt und Innovation in der sozialen Marktwirtschaft. Mut, Risiko- und Leistungsbereitschaft bei der Gründung und auch der Übernahme eines Unternehmens gehören, gerade in herausfordernden Zeiten wie den aktuellen, gewürdigt.“

„Das verdient Anerkennung und macht auch Mut„

Es sei ihr ein persönliches Anliegen, Menschen, die bereit sind, ins Risiko zu gehen, die investieren und die Neues wagen, sichtbarer zu machen. Dieser Preis schaffe dafür den Rahmen. Für die Wirtschaftsministerin des Landes ist klar: „Alle Preisträgerinnen und Preisträger sind Vorbilder und Zeichen dafür, dass es Unternehmen im Land jeden Tag aufs Neue gelingt, sich im Wettbewerb vor Ort sowie national und international zu beweisen. Das verdient Anerkennung und macht auch Mut.“

Matthias Neth, Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, betonte: „Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern des Gründerpreises Baden-Württemberg 2026. Sie zeigen, dass mit neuen Ideen, mit Eigeninitiative und hohem Engagement Wirtschaft erneuert werden kann.“ Genau das brauche es für ein Musterländle 2.0. Baden-Württemberg müsse sich wieder an die Spitze kämpfen.