Ebhauser Bogenschützen: Hohe Ehre für Friederich vom Fasskeller

Die Ebhäuser Bogner nach dem Wettkampf
Helmut Spathelf- SV Ebhausen feierte 50 Jahre mit dem 16. internen Mittelalter-Turnier.
- 18 Bogner traten an, die Distanz wuchs pro Runde – Pfeile ohne Treffer schieden aus.
- Finale bei 190 Fuß: Pfalzgraf Alexander von Weiler traf zuletzt und gewann.
- Friederich vom Fasskeller wurde Zweiter, Urkunde mit „Ewiglich währender Ruhm …“.
- Flu-Flu-Schießen: Thorsten von Pfrondorf siegte, Finalplätze auch für Albrecht und Holger.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Einladung hieß es: „Pfeile, die das Ziel nicht treffen, werden aus dem Wettkampf genommen. Die Entfernung zum Ziel wird nach jeder Runde vergrößert. Wer keinen Pfeil mehr hat, muss das Feld räumen. Schlussendlich verbleibet der trefflichste Schütze.“
18 Bogner – alle mittelalterlich gewandet – folgten dieser Einladung. Kumpane von Robin Hood und ein paar stilvoll gekleidete „Weiberleut“ trafen zu Beginn alle das Ziel. Bei ständiger Vergrößerung der Entfernung lichteten sich dann aber die Reihen der Kämpfer.
„Ewiglich währender Ruhm solle Euch gewiss seyen“
In Runde 15 bei der Distanz von 190 Fuß standen nur noch Friederich vom Fasskeller und Pfalzgraf Alexander von Weiler an der Schießlinie. Friederich verfehlte das Ziel knapp, Alexander traf mit seinem letzten Pfeil und wurde so zum gefeierten Turniersieger.
Ihm wurde der Wanderpreis in Form eines Langbogens und eine Urkunde überreicht mit dem Text: „Ewiglich währender Ruhm solle Euch gewiss seyen.“ Weitere Preise gab es für die erfolgreiche Jungschützin Jamie von der Alten Steige und für Tamara vom Fuchswald als „Trefflichste unter den hochedlen Damen“, die beim Turnier den sechsten Platz belegt hat.
Kräftige Suppe im Kessel bereitet
Schon vor dem Wettkampf wurde stilgerecht über dem offenen Feuer im großen Kessel eine kräftige Suppe bereitet. Zudem mussten die Kämpfer bei einem gesonderten „Flu-Flu-Schießen“ mit einem Pfeil mit großer Befiederung mit einem indirekten Schuss hoch in die Luft einer Fahne so nahe wie möglich kommen. Nicht ganz einfach, wenn die Fahne nicht zu sehen und rund 60 Meter entfernt ist.
Da sicherten sich Albrecht, der Franke, Holger von Backnang und Thorsten von Pfrondorf die Final-Plätze. Der letzte entscheidende Pfeil des Pfrondorfers landete eine knappe Bogenlänge neben der Fahne und brachte ihm den Sieg. Die Pfeile des Franken und des Backnangers steckten eine weitere Bogenlänge daneben.