E-Scooter in Nagold: Regelmäßige Kontrollen sollen Verstöße reduzieren

Die Polizei bei der E-Scooter- und Fahrradkontrolle auf dem Vorstadtplatz.
Sarah-Jane Katz, Stadt Nagold- Nagold kontrollierte E-Scooter- und Radfahrende in der Innenstadt – Ziel ist mehr Sicherheit.
- Ordnungsamt und Polizei stellten u. a. Minderjährige, fehlende Beleuchtung und fehlende Plaketten fest.
- Auch Mehrfachnutzung, Handy am Lenker und zu schnelles Fahren im verkehrsberuhigten Bereich wurden geahndet.
- In sozialen Medien überwiegt Zustimmung, einzelne Stimmen halten die Kontrollen für überflüssig.
- Die Stadt kündigt regelmäßige Kontrollen an und appelliert an die Einhaltung der Regeln.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
E-Scooter sind für viele Menschen ein fester Bestandteil des Alltags geworden. Sie sind geschickt für kurze Wege und leicht zu nutzen – ganz ohne Führerschein. Dennoch müssen sich auch E-Scooter-Fahrer an die Verkehrsregeln halten.
Ob das in Nagold der Fall ist, wurde vergangene Woche in einer E-Scooter- und Fahrradkontrolle geprüft, wie die Stadt Nagold in einer Pressemitteilung mitteilt. Dafür nahmen das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei gemeinsame Kontrollen im Stadtgebiet vor. „Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und auf die Einhaltung der geltenden Vorschriften aufmerksam zu machen“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kontrollen dienen vor allem der Prävention und Sensibilisierung.
Dabei seien verschiedene Verstöße festgestellt worden. Darunter „die Nutzung von E-Scootern durch Kinder unter 14 Jahren, defekte oder fehlende Beleuchtung sowie E-Scooter ohne gültiges Versicherungskennzeichen“. Auf der Internetseite „Gib Acht im Verkehr“ ist nachzulesen, dass für ein solches Fahrzeug sowohl eine allgemeine Betriebserlaubnis, als auch eine Versicherungsplakette notwendig sind.
Ebenfalls verboten sind mehrere Personen auf einem Scooter, die Nutzung von Handys während des Fahrens und das zu schnelle Fahren im verkehrsberuhigten Bereich durch E-Scooter- und Fahrradfahrer. Auch diese Verstöße wurden bei den Kontrollen festgestellt. Julia Glanzmann, der Pressesprecherin der Stadt Nagold, erklärt, dass wegen der gelegentlichen Verstöße „hin und wieder Beschwerden aus der Bevölkerung“ aufkommen.
„Eine reale Gefährdung“
In den sozialen Medien, genauer auf Instagram, gab es zahlreiche Kommentare zu den Kontrollen in der Innenstadt. In den meisten Kommentaren wird zurückgemeldet: „Das wurde auch wirklich Zeit! Diese E-Scooter stellen in der Fußgängerzone eine reale Gefährdung dar. Die Fahrer sind oft völlig rücksichtslos und uneinsichtig, wenn man sie anspricht!“
Wieder andere User scheinen die Kontrollen für unnötig zu halten und schreiben: „Habt ihr nichts Besseres zu tun?“ Ein anderer Benutzer regt dazu an, einen Führerschein für E-Scooter einzuführen. Dadurch wüssten dann auch Jugendliche, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollten.
„Das Ordnungsamt und die Polizei appellieren an alle Radfahrenden und E-Scooter-Nutzenden, die geltenden Regeln einzuhalten und damit zu einem sicheren und rücksichtsvollen Miteinander im Straßenverkehr beizutragen“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.
Laut Glanzmann sind auch in Zukunft regelmäßige Kontrollen geplant.

