DAV Nagold
: Unterwegs im Bann des Watzmann

Eine Gruppe der Sektion Nagold vom Deutschen Alpenverein erlebte ein spannendes Kletter-Wochenende in Berchtesgaden.
Von
red/pm
Nagold/Berchtesgaden
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Klettergruppe des DAV Nagold an der Berchtesgadener Klettersteige

Die Klettergruppe des DAV Nagold erlebte zwei ereignisreiche Tagestouren im Berchtesgadener Land.

Stefan Katz
  • DAV-Sektion Nagold unternahm zwei Klettertagestouren im Berchtesgadener Land.
  • Tag 1: Über „Isidor“ (Schwierigkeit C) auf den Grünstein, Abstieg mit Einkehr und Bad im Königssee.
  • Der Watzmann lag oft in Nebel – sonst war das Wochenende sonnig und warm.
  • Tag 2: Aufstieg zum Hohen Göll über „Mannlgrat“ (B/C), Anreise via Obersalzberg und Kehlsteinhaus.
  • Am „Rauchfang“ Abbruch des Gipfelanstiegs, Abstieg über Schustersteig zum Purtschellerhaus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Um seine Gipfel jagen Nebelschwaden“ – der Watzmann zeigte sich fast immerzu wie von Wolfgang Ambros besungen, das waren aber auch die einzigen Wolken an diesem sonnigen und warmen Kletter-Wochenende, heißt es in der Pressemitteilung des DAV Nagold.

Mit dem vereinseigenen Bus ging es zum Königssee und über den „Isidor“-Klettersteig mit der Schwierigkeit „C“ auf den Grünstein. Ein schönes Gipfelerlebnis, auch wenn die Gipfelhöhe mit 1305 Metern neben dem doppelt so hohen Watzmann eher bescheiden wirkt und die geringe Höhe auch nicht wirklich zur Abkühlung beitrug. Dafür gab es beim Abstieg gleich zwei Erfrischungen, am Grünsteinhaus und unten am und im Königsee.

Ziel auf 2522 Metern

Am Samstag ging es höher hinauf, Ziel war der „Hohe Göll“ mit 2522 Metern über den „Mannlgrat“ mit der Schwierigkeit „B/C“. Die Anreise gestaltete sich recht aufwendig: Mit zwei Autos ging es zum Obersalzberg, dann brachten die beiden Fahrer ein Auto an den Zielpunkt. Weiter ging es mit einem Shuttle-Bus und dem historischen Aufzug hoch zum Kehlsteinhaus inmitten großer Touristenmengen. Doch gleich nach dem Haus wurde es immer ruhiger.

Hier wurde dann der „Mannlgrat“ überschritten, eine Kombination aus Klettersteig, ungesicherten Kletterstellen und Gehgelände. Am „Rauchfang“ wurde auf den weiteren steilen Gipfelaufstieg verzichtet und dafür über den Schustersteig zum „Purtschellerhaus“ abgestiegen. Es waren zwei tolle Tourentage in einer großartigen Landschaft unter der Leitung von Tourenleiter Stefan Katz.