DAV Nagold im Montafon
: Abenteuerliche Tour – in der Höhle kommen die Stirnlampen zum Einsatz

Drei Tage waren Bergwanderer des DAV Nagold im Montafon unterwegs. Unter anderem kamen Stirnlampen zum Einsatz, denn der  abenteuerliche Weg führte auch durch eine dunkle Höhle.
Von
red/pm
Nagold/Latschau im Montafon
Jetzt in der App anhören
Wandergruppe des DAV Nagold unterwegs im Montafon

Wandergruppe des DAV Nagold unterwegs im Montafon.

Stefan Katz
  • DAV Nagold unternahm eine dreitägige Bergtour im Montafon mit Klettersteig.
  • Start in Latschau per Golmer Bahn, weiter über Golmer Joch und Golmer Höhenweg.
  • Ein Helm ging verloren, daher Teilung in Suchtrupp und Gipfelstürmer – ohne Fund.
  • Übernachtung Lindauer Hütte; Gauablick-Klettersteig mit Höhle und Stirnlampen.
  • Sulzfluh wurde wetterbedingt ausgelassen, Abschluss auf Tilisunahütte und Abstieg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kürzlich brach der DAV Nagold auf in Richtung Montafon zu einer Bergtour mit Klettersteig. Ganz gemütlich starteten die zehn Teilnehmer sowie die beiden Trainer Stefan Katz und Patrick Guhse ihre dreitägige Tour in Latschau mit der Golmer Bergbahn.

Oben angekommen ging es dann bei traumhaftem Wetter und super Aussicht über das Golmer Joch mit 2.124 Metern Höhe den Golmer Höhenweg entlang.

Leider hat sich der Helm eines Teilnehmers kurz vor dem Aufstieg zum Kreuzjoch auf 2.261 m verabschiedet, sodass sich die Gruppe kurzerhand in Suchtrupp und Gipfelstürmer aufgeteilt hat. Der Suchtrupp kam bedauerlicherweise ohne Helm zurück.

Abendessen in der Lindauer Hütte

Gemeinsam ging es weiter zur ersten Hüttenübernachtung. Die Geißpitze auf 2.334 Metern wurde aus Zeit- und Wettergründen ausgelassen und so stieg die Gruppe pünktlich zum Abendessen zur Lindauer Hütte auf 1.744 Metern Seehöhe auf.

CW-News
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Kreis Calw Montag bis Samstag im kompakten Überblick.

Mit viel Geplauder und der ein oder anderen Nervosität zog die Gruppe nach einem ausgiebigen Frühstück los Richtung Gauablick-Klettersteig. Am Einstieg auf etwa 2.220 Metern angekommen, wurde die Klettersteigausrüstung angelegt und kontrolliert.

Anschließend hielt Stefan Katz eine Ansprache, sodass alle sicher und voller Vorfreude den ersten Teil des Steigs beginnen konnten. Nach kurzer Zeit fand man sich in einer Höhle wieder, sodass die Stirnlampen zum Einsatz kamen.

Zum Teil anspruchsvolle Kletterpassagen

Der zweite Teil des Klettersteigs am Ausgang der Höhle mit tollem Weitblick und teilweise anspruchsvollen Passagen bescherte den Teilnehmern einen imposanten Blick mit wunderschöner Kulisse am Ausstieg auf circa 2.465 Metern.

Wetterbedingt wurde die Sulzfluh mit 2.818 Metern am Nachmittag kurzerhand ausgelassen und die Bergsteiger begaben sich direkt auf die Tilisunahütte. Den Abstieg von fast 1.400 Höhenmetern an Tag drei ließen die Nagolder gemütlich bei Kaffee und Kuchen im Tal ausklingen.