Brenner zieht Bilanz: Haiterbach lädt 2026 erstmals zu Neujahrsempfang ein

Im Sommer feierten Ober- und Unterschwandorf gemeinsam „875 Jahre Schwandorf“ im Festzelt.
Katzmaier„Wir haben vieles auf den Weg gebracht“, sagte Bürgermeisterin Kerstin Brenner, nachdem die offizielle Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Haiterbacher Gemeinderates abgearbeitet war. Man habe auch einige gemeinsame Herausforderungen zu meistern, könne aber auch gemeinsame Erfolge feiern.
„Höhepunkte in diesem Jahr waren die Jubiläen“, unterstricht Brenner. Ober- und Unterschwandorf feierten so gemeinsam „875 Jahre Schwandorf“ mit einem großen dreitägigen Fest.
Jubiläen waren Höhepunkte
Zudem gab es mit einer Festveranstaltung einen Rückblick auf „50 Jahre Gesamtstadt Haiterbach und 50 Jahre Gesamtwehr Haiterbach“ gehalten. Besonders erwähnenswert seien da die Talkrunden auf der Bühne gewesen
Als herausragendes Ereignis blickte Brenner auf die Leistungsschau im Haiterbacher Industriegebiet im September zurück. Der große Tag der offenen Tür im Gewerbegebiet sei ein toller Tag für Haiterbach gewesen. Er habe viele Menschen angezogen, sagte Brenner.
2025 sei ein prall gefülltes Jahr gewesen – auch für sie selbst, sagte Brenner, die Anfang Januar ihr Amt als Haiterbacher Bürgermeisterin angetreten hatte. Obwohl sie Haiterbach schon gut gekannt habe, habe sie vieles dazulernen dürfen – und vor allem Menschen kennenlernen dürfen.
Blick auf Maßnahmen
Beim Blick auf die laufenden Maßnahmen nannte Brenner vorneweg die aktuell größte: den Abriss des Rathauses in Unterschwandorf mit Start der Bauarbeiten für das neue Bürgerhaus. Zu den Baumaßnahmen gehörten auch die Wasserverbindungsleitung Beihingen – Oberschwandorf sowie die Umsiedlung des städtischen Bauhofes.
Eine neue Struktur habe es bei den Schulbetreuungsgebühren gegeben. Zudem sei die Einführung einer Jahresgebühr für die Büchereien beschlossen worden.
Das Rathaus sei momentan personell geschwächt, was durchaus Nerven koste. Aktuell müsse man mit mehreren unbesetzten Schlüsselrollen haushalten. In der Konsequenz können man manches weniger schnell als gewünscht umsetzen.
Während Brenner mit den Stadtteilrundgängen das Konzept vom laufenden Jahr fortsetzen möchte, gab sie einen Ausblick auf eine Neuerung in 2026. So werden Stadt und Kirchen am Sonntag, 1. Februar, zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang einladen.
Killinger: Gute Zusammenarbeit im Gremium
Für den Gemeinderat ergriff Karin Killinger (UBL) das Wort. Sie wolle sich für alle bedanken. So auch bei Brenner für ihr erstes Jahr als Bürgermeisterin und bei der Stadtverwaltung, die nicht optimal besetzt sei. Beim Gemeinderat für die für gute Zusammenarbeit, dass man miteinander reden könne, egal wie kontrovers man diskutiere.
Man sei in einer Situation, in der man sich als Gemeinderat mehr einbringe, auch penetrant. Mit den angestoßenen Dingen sei man aber auf einem guten Weg.