Besuch an Nagolds Zellerschule
: Saskia Esken stellt sich Fragen der Zehntklässler

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken stellte sich bei ihrem Besuch der Nagolder Zellerschule den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen an die Abgeordnete.

Viola Orru

„Frau Esken, was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?“– solche und viele weitere sehr direkte Fragen stellten die Schülerinnen und Schülern der Zellerschule in Nagold der SPD-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, Saskia Esken. In Begleitung von Oberbürgermeister Jürgen Großmann besuchte Esken die im Umbau befindliche Gemeinschaftsschule. Und die Jugendlichen hatten der Abgeordneten viel zu sagen – und noch mehr zu fragen.

Die Klassenstufe 10 und die Schüler-Mitverantwortung (SMV) der Zellerschule sowie Mitglieder des Jugendgemeinderats, Schulsozialarbeiter Jan Ruggaber und Elternbeiratsvorsitzende Jasmin Österle hatten sich im Jugendhaus Youz versammelt, um sich mit der Abgeordneten darüber auszutauschen, was sie bewegt: Was kommt mit dem neuen Wehrdienst auf uns zu? Wie gehen wir damit um, dass in aller Welt kriegerische Konflikte aufflammen? Wie sicher sind wir in Deutschland? Wie abhängig sind wir von den USA? Aber auch Fragen nach der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft oder der Wehrhaftigkeit der Demokratie wurden diskutiert.

Die Jugendlichen erfuhren dabei, wie komplex und wie anspruchsvoll die Arbeit einer Abgeordneten zwischen Wahlkreis, Berlin und Partei tatsächlich ist – und wie sehr politische Entscheidungen miteinander verwoben sind. Oberbürgermeister Großmann war es wichtig, herauszuarbeiten, welche Bedeutung die Entscheidungen der Abgeordneten für die Menschen im Wahlkreis haben.

Auch am Rande der Veranstaltung ergaben sich Gelegenheiten zu Gesprächen mit Saskia Esken (links).

Foto: Viola Orru

Besonders intensiv diskutiert wurden der neue Wehrdienst und die Verteidigungsbereitschaft und -fähigkeit Deutschlands. Esken machte deutlich, wie wichtig ihr die Entscheidungsfreiheit junger Menschen sei: „Ich will, dass junge Menschen selbst entscheiden, ob sie an der Waffe zur Verteidigungsfähigkeit unseres Landes beitragen wollen. Oder ob sie lieber einen Dienst im Katastrophenschutz leisten oder ein Freiwilliges Soziales Jahr.“ Die Entscheidung für den Dienst an der Waffe sei keine leichte Entscheidung. Man sehe an der Ukraine oder an Gaza, wie furchtbar Kriege sind, wie viele Menschen verletzt werden oder sterben. „Deshalb wollen wir als Politik alles dafür tun, dass Kriege verhindert oder bald beendet werden und dass sie nicht auf weitere Länder ausgeweitet werden.“ Angesichts der Bedrohung durch Russland halte sie es für wichtig, „dass wir uns fähig und bereit zur Verteidigung zeigen – damit wir uns nicht verteidigen müssen.“

Auf die engagierte Debatte mit den Schülerinnen und Schüler folgte ein Blick in die Zukunft der Schule: Ein Imagefilm über den Neubau verdeutlichte eindrucksvoll die Dimension und Bedeutung des Projekts. Die anschließende Baustellenbegehung ließ erahnen, wie modern und einladend die neue Zellerschule einmal sein wird.

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