Benefiz-Aktion in Haiterbach
: Starke Gemeinschaft setzt sich für guten Zweck ein

Gelungene Premiere: Die erste Oberschwandorfer „Benefiz-Flegga-Hocketse“ wurde auf Anhieb ein voller Erfolg
Von
Uwe Priestersbach
Oberndorf
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Auf die kleinen Besucher wartete ein Basteltisch bei der ersten Benefiz-Hocketse in Oberschwandorf.

Uwe Priestersbach

Gleichzeitig spiegelte sich in dem Event der gute Zusammenhalt in Oberschwandorf wider. Denn die Organisatoren wurden durch zahlreiche Sachspenden unterstützt – und zahlreiche Besucher nutzten an Fronleichnam die Gelegenheit, sich auf dem Dorfplatz zu treffen.

Doch der Reihe nach: Vor zwei Jahren wurde im örtlichen Mostbesen ein Stammtisch ehemaliger Oberschwandorfer Fußballspieler ins Leben gerufen. „Wir wollten die Jungs wieder zusammenbringen“, erklärt Martin Bessey, der Vorsitzende des SV Oberschwandorf. Nach gemeinsamen Hüttentouren, der Teilnahme am Pokalschießen in Haiterbach und bei Elfmeter-Turnieren wurde die Idee einer Benefiz-Hocketse entwickelt.

Hilfe für kranke Kinder

Dies vor allem auch deshalb, weil der neugestaltete Dorfplatz beim Bürgerhaus bislang relativ wenig genutzt wird. Und nachdem man als Stammtisch mit der Hocketse kein Geld verdienen wollte, war schnell klar, dass der Erlös einem guten Zweck dienen sollte. Als Empfänger wurde die „Hilfe für kranke Kinder“ auserkoren, eine Stiftung der Tübinger Uni-Kinderklinik, von der kranke Kinder und ihre Familien medizinisch, praktisch und menschlich begleitet werden.

Die Organisatoren zeigten sich jetzt regelrecht überwältigt von der guten Resonanz auf dem Dorfplatz. Martin Bessey betonte: „Das ist eine absolut tolle Premiere – und es wird im nächsten Jahr bestimmt eine Neuauflage geben.“ Einen echten Renner bildete der eigens für die Benefiz-Hocketse kreierte Maultaschenburger, der reißenden Absatz fand. Doch auch die dank zahlreicher Kuchenspenden gut bestückte Kuchentheke war gefragt. Auf die kleinen Besucher wartete ein Basteltisch der Stammtisch-Frauen.

Große Unterstützung aus dem Ort

Beeindruckt zeigte sich Martin Bessey vor allem von der großen Unterstützung aus dem Ort: Während der Mostbesen 30 Liter Most spendete, stellte die Metzgerei Gänßle die Würste kostenlos zur Verfügung, von der Bäckerei Broß wurden die Backwaren gespendet, und die Feuerwehr stellte Bänke sowie Tische zur Verfügung. „Das zeigt den guten Zusammenhalt in Oberschwandorf“, freute sich der SVO-Vorsitzende.

Lob gab es jetzt aber auch von Bürgermeisterin Kerstin Brenner, die von einer „super Aktion für den guten Zweck“ sprach. Sie fand es toll, dass der Stammtisch so ein Fest auf die Beine gestellt hat. Doch zeuge das gute Gelingen der Hocketse auch „von der guten Gemeinschaft in Oberschwandorf“, so Kerstin Brenner.

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