Aufruf der IG Metall
: In Nagold ist in vier Betrieben ein  Warnstreik geplant

Die Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie erreicht nun auch Nagold. Die IG Metall Freudenstadt ruft die Beschäftigten von vier Nagolder Unternehmen zu Warnstreiks auf.
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red/pm
Nagold
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IG Metall: ARCHIV - 15.03.2025, Nrw, Köln: Teilnehmer einer Demonstration halten Flaggen mit dem Logo der IG Metall hoch. Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektrobranche setzt die IG Metall auf Warnstreiks.  (zu dpa: «Gewerkschaft weitet Metaller-Warnstreiks aus») Foto: Thomas Banneyer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die IG Metall ruft am Freitag in Nagold zum Warnstreik auf.

Thomas Banneyer/dpa
  • IG Metall ruft in Nagold für Freitag zu einem Warnstreik mit Kundgebung auf.
  • Betroffen sind Wagon Automotive, Nicolay, SENSOCAB und Friedrich Boysen.
  • Treffpunkt ist ab 11.30 Uhr auf dem Gelände von Wagon Automotive Nagold.
  • Beschäftigte fordern höhere Entgelte, Gewinnbeteiligung und sichere Perspektiven.
  • Nach der Kundgebung ist ein Warnstreik-Brunch für Austausch und Solidarität geplant.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nach Angaben der Gewerkschaft vom Mittwoch seien die Beschäftigten von Wagon Automotive Nagold GmbH, der Nicolay GmbH, der SENSOCAB Kabelproduktion GmbH sowie der Friedrich Boysen GmbH & Co. KG für Freitag zu einem „gemeinsamen Warnstreik mit Kundgebung und Warnstreik-Brunch in Nagold“ aufgerufen.

In einer Presseerklärung der IG Metall heißt es dazu: „Mit der gemeinsamen Aktion setzen die Beschäftigten ein deutliches Zeichen in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie. Sie fordern eine spürbare Erhöhung ihrer Entgelte, eine Beteiligung am Unternehmenserfolg und zukunftsfähige Perspektiven für die industrielle Beschäftigung.“

Ab 11.30 Uhr wollen sich die Warnstreikenden auf dem Gelände der Wagon Automotive Nagold GmbH versammeln. Im Rahmen einer Kundgebung informieren Betriebsräte, Vertrauensleute und Vertreter der IG Metall Freudenstadt über den Stand der Tarifverhandlungen. Der anschließende Warnstreik-Brunch soll „Raum für Begegnung, Austausch und gelebte Solidarität schaffen“.

„Die Kolleginnen und Kollegen halten die Betriebe Tag für Tag am Laufen. Sie erwirtschaften die Erfolge ihrer Unternehmen und haben deshalb Anspruch auf eine faire Beteiligung daran. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber wird diesem Anspruch in keiner Weise gerecht“, erklärt Georg Faigle, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Freudenstadt.