Am 13. September: Das alles ist beim Tag des offenen Denkmals in Nagold geboten

Auch das Steinhaus-Museum in Nagold hat am Tag des offenen Denkmals geöffnet.
Hofmann- Am 13. September 2026 öffnen in Nagold Denkmale zum Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.
- Alle Angebote sind kostenlos – zahlreiche Führungen und Einblicke in historische Orte.
- Highlights: Altensteigerle-Denkmal, Stadtkirche Nagold mit Kinderkonzert 15 Uhr und Orgelführung 16.30 Uhr.
- Steinhaus-Museum mit Sonderausstellung „Expressiver Schwarzwald Georg Schaible“ und Entdeckertour.
- Weitere Ziele: Ölbergkapelle, Schmiedemuseum Schietingen, Burgruine Hohennagold, Zeller-Mörike-Garten, Rentschler-Wehr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am 13. September 2026 lädt der bundesweite Tag des offenen Denkmals dazu ein, historische Orte neu zu entdecken.
Auch in Nagold öffnen an diesem Sonntag verschiedene Denkmale ihre Türen und geben spannende Einblicke in vergangene Zeiten. Das diesjährige Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ rückt dabei die vielfältigen Verbindungen zwischen Menschen, Orten und Geschichte in den Mittelpunkt. Alle Führungen und Veranstaltungen sind kostenlos.
Altensteigerle-Denkmal
Passend zum Jahresmotto lädt der Verein für Heimatgeschichte Nagold dazu ein, die bewegte Geschichte der ersten Königlich Württembergischen Staatseisenbahn (KWStE) von 1891 bis 1967 zu entdecken. Die historische Schmalspurbahn Nagold–Altensteig war über Jahrzehnte ein wichtiger Teil der regionalen Infrastruktur. An der Lindachstraße erwecken die Betreuer der Anlage die einstige Verkehrsader wieder zum Leben und erzählen Spannendes über Alltag, Technik und ihre Bedeutung für die Region.
Evangelische Stadtkirche Nagold
Zwischen 1870 und 1874 im neugotischen Stil aus Buntsandstein erbaut, nach Plänen von Christian Friedrich Leins. Die Stadtkirche Nagold gilt als „Idealkirche“ der Eisenacher Bewegung und erinnert an die Johanneskirche am Feuersee in Stuttgart.
Die Umgestaltung 1968/69 brachte mehr Licht, aber auch starke bauliche Veränderungen. Kirche ist ein soziales Netzwerk und fügt sich damit auf besondere Weise in das Jahresthema 2026 ein. Am 13. September gibt es ein Kinderkonzert mit dem Orgelbär Petzi um 15 Uhr sowie eine Orgelführung um 16.30 Uhr.
Museum im Steinhaus
Das Steinhaus Nagold, eines der ältesten erhaltenen Bauwerke der Stadt, bietet einen tiefen Einblick in das Leben und die Baukunst vergangener Epochen. Es ist zugleich Stadtmuseum und Städtische Galerie und zeigt am Tag des Denkmals 2026 die Sonderausstellung „Expressiver Schwarzwald Georg Schaible (1907–2007)“.
Passend zur aktuellen Sonderausstellung können sich interessierte Museumsgäste gemeinsam mit der Kunststudentin Nura auf die Spur der Bilder begeben. Die „Museumsmission: Das Experiment der Kunststudentin“ ist eine Entdeckertour für Besuchende allen Alters.
Ölbergkapelle Gündringen
Die beschauliche Ölbergkapelle stammt aus dem 18. Jahrhundert und war einst ein wichtiger Ort der Andacht für die Dorfbewohnerinnen und ‑bewohner. Der Kreuzweg mit seinen 14 kunstvollen Terrakottabildern führt bis heute zur Kapelle hinauf. Das Denkmal ist den ganzen Tag über frei zugänglich.
Schmiedemuseum Schietingen
Das Museum zählt zu den wenigen noch funktionsfähigen Schmiedemuseen im Regierungsbezirk Karlsruhe und vermittelt mit historischen Werkzeugen einen anschaulichen Einblick in die Geschichte des Handwerks. Hier können Besucherinnen und Besucher erleben, wie traditionelle Schmiedekunst früher ausgeübt wurde. Von 13 bis 17 Uhr findet ein Schauschmieden mit Schmied Andreas statt und auch für das leibliche Wohl ist am Schietinger Dorfplatz gesorgt.

Am Tag des offenen Denkmals ist der Turm auf der Burg Hohennagold von 11 bis 17 Uhr geöffnet
JansenBurgruine Hohennagold
Wenn auf der Burgruine Hohennagold die Fahne des Schwarzwaldvereins weht, öffnen die Turmvögte des Ortsvereins Nagold, den Aussichtsturm und informieren die Besucherinnen und Besucher über die Region und deren Bewohner. Von 11 bis 17 Uhr zeigen die Turmvögte allen Interessierten von Klein bis Groß die Umgebung.
Zu entdecken gibt es die Geschichte der Burgruine Hohennagold – von ihren Anfängen im 11. Jahrhundert bis heute – gemeinsam mit Jürgen Reichert. Vermittelt wird Wissenswertes über Hohlwege, Wall- und Grabenanlagen sowie die wechselvolle Geschichte der Burg. Den Abschluss bildet der herrliche Ausblick vom Aussichtsturm mit Äolsharfe. Die Themenführung beginnt um 14 Uhr an der Schiffsbücke. Die gesamte Burganlage ist den ganzen Tag über frei zugänglich.

Im Zeller-Mörike-Garten in der Emminger Straße 38, kann unter anderem das Gartenhaus im Schweizerstil besichtigt werden.
Thomas FritschZeller-Mörike-Garten
Gottlieb Heinrich Zeller schuf 1831 diesen Ort für seine Familie und das Gartenhaus war später Schauplatz für den Besuch des Dichters Eduard Mörike. Die Anlage wird vom Förderverein Zeller-Mörike-Garten e.V. betrieben. Der Garten ist von 14 bis 17 Uhr frei zugänglich. Um 15 Uhr beginnt die Führung mit Eckhart Kern.
Wasserkraftanlage Rentschler
Eine seltene Gelegenheit: Das Rentschler-Wehr öffnet am Tag des offenen Denkmals, 13. September, ebenfalls seine Pforten! Besucherinnen und Besucher erhalten spannende Einblicke in die Umsetzung der ökologischen Maßnahmen sowie in die Ertüchtigung der Wasserkraftanlage.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Wehr zu besichtigen und mehr über die historischen Entwicklungen zu erfahren. Von 14 bis 16 Uhr steht ein Mitarbeiter der Eigenbetriebe der Stadtwerke Nagold vor Ort gerne für Fragen und interessante Gespräche zur Verfügung.
Weitere Informationen
zum Tag des offenen Denkmals findet man unter


