ADFC Nagold auf Tour: Mit dem Fahrrad und in Versen geht es durch fünf Nagolder Stadtteile

Die Teilnehmer der ADFC-Tour durch die Nagolder Stadtteile.
D. Traub- ADFC Nagold führte eine 25-km-Radtour durch fünf Stadtteile durch.
- Stationen: Iselshausen, Gündringen, Schietingen, Hochdorf und Vollmaringen.
- Historie in gereimten Texten vermittelt – Kirchen, Mühlen, Wappen und Anekdoten.
- Rund 300 Höhenmeter, Schotteranstieg nach Hochdorf, Pause im Rosengärtle.
- Fortsetzung geplant: eine zweite Tour durch Emmingen, Pfrondorf und Mindersbach.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich mit ADFC-Tour-Guide Ilona Cwik-Lorz auf den Weg durch fünf Nagolder Stadtteile. Die 25 Kilometer lange Auftakttour führte durch Iselshausen, Gündringen, Schietingen, Hochdorf und Vollmaringen.
An ausgewählten Stationen wurden historische Ereignisse und Sehenswürdigkeiten in humorvoll gereimten Gedichten lebendig. So erfuhren die Teilnehmenden Wissenswertes über Kirchen, Mühlen, Wappen, Persönlichkeiten und überraschende Anekdoten. Gerade die kleinen Geschichten erzählen vom Engagement der Menschen und machen den Charme der Ortsteile aus. Selbst alteingesessene Nagolder erfuhren Neues – etwa über das Fischerhaus in Iselshausen.
Mit Freude am Radfahren und Begeisterung für Nagold
Die Idee zur Tour entstand im Ruhestand. Ilona Cwik-Lorz, die 2014 nach Nagold kam und bis 2022 die Annemarie-Lindner-Schule leitete, begann, die Ortsteile mit dem Fahrrad zu erkunden. Aus ihren Entdeckungen entstanden schließlich Gedichte.
„Ich bin keine Historikerin“, sagt sie. „Ich erzähle die Geschichte der Ortsteile so, wie ich sie selbst entdeckt habe – mit Freude am Radfahren und Begeisterung für Nagold.“
Eine besondere Begegnung gab es in Schietingen: Dort traf die Gruppe Reinhold Gutekunst, Mitglied des Ortschaftsrats, der sie mit ansteckender Begeisterung in so manches „Geheimnis“ seines Ortes einweihte. Auch die überwiegend aus Nagold stammenden Teilnehmer steuerten eigenes Wissen und Erinnerungen bei.
Rund 300 Höhenmeter bewältigt
Sportlich waren rund 300 Höhenmeter zu bewältigen. Besonders der Schotterweg hinauf nach Hochdorf war anstrengend, doch auch die Teilnehmenden mit „Biobikes“ meisterten ihn hervorragend. Im Rosengärtle in Hochdorf wurde mit alkoholfreiem „Rosenzauber“ auf die Auftakttour angestoßen, dazu gab es selbstgebackene Brezeln.
Nach über fünf Stunden kehrte die Gruppe begeistert zurück. Besonders die Gedichtform wurde als erfrischend andere Art gelobt, Geschichte zu vermitteln. Ilona Cwik-Lorz möchte nach eigenen Angaben die Anregungen nutzen, um die Tour weiter zu verfeinern. Möglicherweise wird sie künftig geteilt – denn es gibt einfach zu viel zu entdecken. Eine zweite Tour durch Emmingen, Pfrondorf und Mindersbach soll demnächst folgen.
