Zerstückelte Leiche
: Mitbewohner steht unter Tatverdacht

Die Kantonspolizei Aargau hat in Stein einen 43-jährigen Mann aus Bangladesch nach einem Tötungsdelikt festgenommen.
Von
sda
Stein
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Für einen tatverdächtigen 43‑jährigen Mann klickten die Handschellen.

Für einen tatverdächtigen 43‑jährigen Mann klickten die Handschellen.

Marcus Brandt/dpa
  • In Stein nahm die Polizei einen 43-jährigen Mann aus Bangladesch fest – Tatverdacht Tötung.
  • Er teilte sich mit dem Opfer ein Zimmer in der Asylunterkunft, Untersuchungshaft wurde beantragt.
  • Am Rheinufer fanden Ermittler Leichenteile, identifiziert als vermisster 33-jähriger Mann aus Burundi.
  • Die Leiche war zerstückelt und in Abfallsäcken im Rhein sowie ufernah deponiert.
  • Kein Hinweis auf politisches oder religiöses Motiv, psychische Auffälligkeiten werden geprüft.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Der Beschuldigte teilte sich mit dem Opfer ein Zimmer in der Asylunterkunft, wie die Oberstaatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft beantragte beim zuständigen
Zwangsmaßnahmengericht Untersuchungshaft für den Festgenommenen. Die Leichenteile des Mannes wurden vergangenen Sonntag am Rheinufer aufgefunden und als jene eines vermissten 33-jährigen Mannes aus Burundi identifiziert. Die Kantonspolizei Aargau durchsuchte gemäß Mitteilung die Asylunterkunft und die Umgebung des Fundorts mit Spezialisten. Dabei sicherten die Beamten Beweismittel, welche den Tatverdacht gegen den 43-jährigen Mann aus Bangladesch erhärteten.

Der genaue Tathergang und die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchung. Es bestehen derzeit keine Hinweise auf ein politisch oder religiös motiviertes Tötungsdelikt, wie es weiter hieß. Im Verlauf der Ermittlungen hat der Tatverdächtige psychische Auffälligkeiten gezeigt. Ob diese im Kontext der Tat stehen, sei Gegenstand weiterer Abklärungen. Der 33 jährige Mann aus Burundi wurde am 24. Oktober von Bekannten als vermisst gemeldet. Letzten Sonntag entdeckte derselbe Personenkreis die menschlichen Überreste am Rheinufer in der Nähe des Asylheims in Stein. Die Leiche war zerstückelt und in Abfallsäcken im Rhein sowie in Ufernähe deponiert worden. Das Institut für Rechtsmedizin identifizierte den Mann als den Vermissten aus dem Asylheim.