Wettbewerb für Deutsche Sprache und Literatur: Lörracher Schüler gewinnt im Landeswettbewerb

Stolz auf seine Urkunde im Landeswettbewerb ist Emanuel Schleyerbach, hier mit Margret Fetzer vom Ministerium für Kultus zu sehen
Peer Schleyerbach- Lörracher Schüler gewinnt den Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur.
- Emanuel Schleyerbach siegt mit einem fiktiven Gespräch Rilke–von Weizsäcker.
- Die Jury lobt kühne Konzeption, souveräne Sprache und philologische Genauigkeit.
- Der Text verbindet Literatur, Krankheitserfahrung und Menschenbild – mit Rilkes Poetik.
- Das Hebel-Gymnasium gratuliert und sieht ein Plädoyer für die Kraft der Literatur.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit seinem Text „Ein Gespräch zwischen Rainer Maria Rilke und Viktor von Weizsäcker im Sanatorium Valmont, Montreux, Schweiz, 12. Dezember 1926, das nicht stattfand“ hat Emanuel Schleyerbach vom Hebel-Gymnasium Lörrach im Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur einen Sieg errungen.
Zur Aufgabenstellung des Wettbewerbs
Die Arbeit sei in ihrer Konzeption ebenso kühn wie in ihrer sprachlichen Ausführung souverän, heißt es in einer Mitteilung des Hebel-Gymnasiums: Sie verbinde historische Imagination, philologische Genauigkeit und eine bemerkenswerte Sensibilität für Rilkes Poetik zu einem Text, der in seiner inneren Geschlossenheit und gedanklichen Tiefe weit über eine bloße Wettbewerbsarbeit hinausgeht, schreibt die Schule in ihrer Mitteilung.
Der diesjährige Themenimpuls „Ein Gespräch, das so nie geführt wurde“ veranlasste Emanuel Schleyerbach dazu, den Schriftsteller Rainer Maria Rilke und den Mediziner Viktor von Weizsäcker in einen fiktiven Dialog treten zu lassen. Er erschließt dabei einen Denkraum, in dem Literatur, Krankheitserfahrung und Menschenbild untrennbar miteinander verschränkt werden.
Besonders überzeugend ist dabei laut der Schule, wie der Text Rilkes eigene Sprach- und Welterfahrung aufruft: „Weltinnenraum nannte ich es einst, denn was wir gut betrachten, findet sich mitten in uns wieder“. In solchen Sätzen zeige sich nicht nur stilistisches Können, sondern auch ein erstaunlich feines Verständnis für Rilkes Bildwelt und für die Bewegung zwischen Innen und Außen, Wahrnehmung und Verwandlung.
Text als „Plädoyer für die Kraft der Literatur“
Das Hebel-Gymnasium gratuliert Emanuel Schleyerbach zu diesem Erfolg. Sein Beitrag ist nicht nur ein preisgekrönter Text, sondern auch ein Plädoyer für die Kraft der Literatur: für ihr Vermögen, historische Figuren neu sprechen zu lassen, Krankheit und Selbstdeutung zusammenzudenken und aus der Sprache einen Raum der Erkenntnis zu schaffen.
