Werkrealschule Lörrach
: Unter den besten Schulen im Land

Zum vierten Mal in Folge ist der Werkrealschule der Freien Evangelischen Schule in Lörrach das Boris-Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg verliehen worden.
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red/pm
Lörrach
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Projektleiterin Giuliana Kiefer (rechts) überreichte Schulleiter Philip Gräßlin von der Freien Evangelischen Schule in Lörrach und der BO-Verantwortlichen Marita Lawitzky das Boris-Siegel – bereits zum vierten Mal.

Projektleiterin Giuliana Kiefer (rechts) überreichte Schulleiter Philip Gräßlin von der Freien Evangelischen Schule in Lörrach und der BO-Verantwortlichen Marita Lawitzky das Boris-Siegel – bereits zum vierten Mal.

Claudia Schäfer
  • Werkrealschule der Freien Evangelischen Schule Lörrach erhält zum vierten Mal das Boris-Siegel.
  • Dieses Jahr zählt sie zu den besten sechs Siegelschulen im Land unter rund 600 zertifizierten.
  • Gelobt werden enge Wirtschaftskontakte; Lehrerin Marita Lawitzki arbeitete in Partnerbetrieben mit.
  • Berufsorientierung ist durchgängig: von Elternberufen in Klasse 5 bis Businessplan in Klasse 10.
  • Ab dem Schuljahr 2029/30 ist sie die einzige Werkrealschule im Landkreis Lörrach – Kontakte werden wichtiger.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zur Übergabe reiste die für die Region Hochrhein-Bodensee zuständige Projektleiterin Giuliana Kiefer eigens nach Lörrach. Besonders in diesem Jahr: Die Schule wurde unter die besten sechs Siegelschulen im ganzen Land gewählt – unter rund 600 zertifizierten Schulen eine bemerkenswerte Auszeichnung, heißt es in einer Mitteilung der Freien Evangelischen Schulen (FES).

Gewürdigt worden sei vor allem die enge Zusammenarbeit mit den Bildungspartnern aus der Wirtschaft. Die verantwortliche Lehrerin Marita Lawitzki hat in ihrer Freizeit jeweils einen Tag in den Partnerbetrieben mitgearbeitet – ein Engagement, das bei den Unternehmen für Wertschätzung und ein vertrauensvolles Miteinander gesorgt habe.

Berufsorientierung zieht sich durch Klassenstufen

Hervorgehoben wurde zudem, dass die Lehrkräfte bei nahezu jedem Schüler und jeder Schülerin genau wissen, wie es nach dem Abschluss weitergeht, und die Ausbildungsplatzsuche intensiv begleiten.

Das Berufsorientierungskonzept zieht sich durch alle Klassenstufen: In Klasse 5 stellen Eltern ihre Berufe vor, in Klasse 6 folgt ein Technikprojekt in einem Unternehmen, in Klasse 7 ein Tag bei einer Gartenbaufirma. Klasse 8 bringt Besuch von der Bundespolizei, in Klasse 9 findet ein Bewerbertraining der Partnerfirmen statt – verpflichtend im Deutschunterricht –, und in Klasse 10 erstellen die Schülerinnen und Schüler im Fach Wirtschafts-, Berufs- und Studienorientierung (WBS) einen Businessplan, der von einem Mitarbeiter der Sparkasse geprüft wird.

Was der Schulleiter zum Konzept sagt

Bereits 2011 wurden die ersten verbindlichen Bildungspartnerschaften geschlossen, mittlerweile sind es mehr als zwanzig Firmen in der Region. Schulleiter Philip Gräßlin betont, dass Berufsorientierung dem Kollegium schon wichtig war, bevor sie verpflichtend wurde. Besondere Bedeutung bekommt das Engagement dadurch, dass die Werkrealschule ab dem Schuljahr 2029/30 die einzige ihrer Art im Landkreis Lörrach sein wird. Ihre Schülerinnen und Schüler seien bei der Ausbildungsplatzsuche dann besonders auf persönliche Kontakte zu Betrieben angewiesen.