Weniger Spritzmittel: Heißer Sommer bremst Nachfrage

Landwirte haben laut Syngenta weniger Spritzmittel eingekauft.
Wolfgang1958/Pixabay- Syngenta meldet für Januar bis September sinkenden Umsatz, aber leicht höheren Betriebsgewinn.
- Umsatz fiel um fünf Prozent auf 17,3 Mrd. Dollar – währungsbereinigt minus acht Prozent.
- Reduzierter Getreidehandel in China drückte den Umsatz, ertragsstärkere Bereiche legten zu.
- Heiße Sommer bremste in Europa die Nachfrage nach Spritzmitteln, Bauern kauften vorsichtig.
- Betriebsgewinn stieg auf 3,2 Mrd. Dollar, Marge verbesserte sich auf 18,4 Prozent.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Syngenta hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 den Betriebsgewinn bei etwas tieferen Umsatz leicht verbessert. Der Agrochemiekonzern hat dafür das Geschäft auf ertragsstärkere Bereiche fokussiert. In den Monaten Januar bis September sank der Umsatz des Konzerns im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 17,3 Milliarden US-Dollar, wie der Pflanzenschutz- und Saatguthersteller jetzt mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen wären die Verkäufe gar um acht Prozent geschrumpft.
Der Rückgang resultierte primär aus der Reduktion des margenschwachen Getreidehandels in China und weiterer weniger profitabler Bereiche. Wird dieser Effekt ausgeklammert, ergab sich laut Syngenta beim Umsatz ein Plus von einem Prozent. Die neu eingeführten Technologien etwa hätten überdurchschnittliche Preise eingebracht. Produkte ohne Patentschutz standen dagegen weiterhin unter Preisdruck. Überhaupt hätten die Landwirte generell vorsichtig eingekauft, weil ihr Einkommen unter Druck stünden. Auch der heiße Sommer bremste vor allem in Europa die Nachfrage nach Spritzmitteln.
Der Betriebsgewinn stieg trotz des tieferen Umsatzes um ein Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar, womit sich die entsprechende Marge um einen Prozentpunkt auf 18,4 Prozent verbesserte. Dies
bestätige die strategische Ausrichtung auf qualitativ hochwertigere Umsätze und Erträge, so Syngenta. Nach Geschäftsbereichen betrachtet, hielt das größte Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln den Umsatz nach neun Monaten gegenüber dem Vorjahr mit 9,8 Milliarden Dollar konstant. Der Bereich Saatgut blieb mit 3,3 Milliarden ebenfalls stabil.