Weltherztag am 29. September: Warum eine gesunde Ernährung so wichtig ist

Herzschwäche betrifft 3,9 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Lörrach.
Myriams-Fotos/Pixabay- Herzschwäche betrifft 3,9 Prozent der Bevölkerung ab 30 im Landkreis Lörrach.
- Rund 6300 Menschen waren im Jahr 2024 dort von Herzinsuffizienz betroffen.
- Landesweit lag die Prävalenz bei 5,15 Prozent, Lörrach liegt unter dem Schnitt.
- Risikofaktoren sind Rauchen, Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes – Kosten steigen mit Schwere.
- AOK verweist auf Prävention: gesunde Ernährung, Bewegung und Verzicht auf Tabak.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rund 6300 Menschen im Landkreis Lörrach waren im Jahr 2024 von einer Herzinsuffizienz betroffen. Mit 3,9 Prozent der Bevölkerung ab 30 Jahren liegt der Anteil aller erkrankten Personen damit unter dem Landesschnitt. Diese Zahlen hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) im aktuellen „Gesundheitsatlas Deutschland“ im Vorfeld des Weltherztages am 29. September veröffentlicht.
Bei einer Herzinsuffizienz, umgangssprachlich auch Herzschwäche genannt, ist das Herz nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Sie zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und tritt vielfach als Folge anderer Erkrankungen auf. Dazu gehören insbesondere die Koronare Herzkrankheit und Bluthochdruck.
Im Jahr 2024 waren in Baden-Württemberg 387.800 Menschen an Herzinsuffizienz erkrankt. Das entspricht einer Prävalenz von 5,15 Prozent der Bevölkerung ab 30 Jahren. An der Spitze liegt Freiburg/Breisgau mit 3,62 Prozent, während der Hohenlohekreis mit 7,7 Prozent den letzten Platz in der Rangliste aller Landkreise in Baden-Württemberg einnimmt. Der Landkreis Lörrach belegt Platz 4. Die Analysen des Gesundheitsatlas zeigen deutliche Zusammenhänge zwischen dem Auftreten einer Herzschwäche und vermeidbaren Risikofaktoren.
Dazu zählen unter anderem Rauchen, Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes. Laut Krankheitskostenstatistik des Statistischen Bundesamtes ist die Herzinsuffizienz mit Krankheitskosten von 9,2 Milliarden Euro für knapp 2 Prozent der Gesundheitsausgaben in Deutschland verantwortlich. Die Kosten entstehen vor allem durch Krankenhausaufenthalte und steigen mit dem Schweregrad der Erkrankung. „Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig Prävention und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen sind, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglichst zu vermeiden“, sagt Martin Hummel, Geschäftsführer der AOK Hochrhein-Bodensee.
Der Weltherztag am 29. September bietet Anlass, die eigene Herzgesundheit in den Blick zu nehmen. Eine gesunde Ernährung, ausreichend körperliche Aktivität und der Verzicht auf Tabak seien wichtige Schritte für ein gesundes Herz, appelliert Martin Hummel.