Warnung der Polizei: Anrufe von falschen Polizisten in Rheinfelden

Am Telefon auf keinen Fall Auskünfte über die eigenen finanziellen Verhältnisse geben, rät die Polizei. (Symbolfoto)
Tim NagengastÜber das Pfingstwochenende ist es im Landkreis Lörrach, insbesondere in Rheinfelden, zu einer Anrufwelle mit der Masche „falscher Polizeibeamter“ gekommen. Laut Mitteilung der Behörde dauert diese Welle immer noch an.
Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg komme es täglich zu weiteren betrügerischen Anrufen mit dieser oder ähnlichen Maschen, heißt es in der Warnmeldung der Polizei. Die Behörde bittet sowohl Geschädigte, die bereits Geld oder Wertgegenstände an die Täter übergeben haben, als auch Bürger, die solche Anrufe erhalten haben, sich umgehend unter der Notrufnummer 110 mit der Polizei in Verbindung zu setzen, wenn möglich auch schon während des Telefonats mit den vermeintlichen Betrügern.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit.
Hinweise und Tipps zum Thema findet man unter https://www.polizei-beratung.de.
Wichtige Hinweise der Polizei
Folgende Tipps sollten Sie beachten:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder diese
telefonisch bei Ihnen einfordern.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Seien Sie stets misstrauisch!
- Rufen Sie im Verdachtsfalle die Polizei um Hilfe! Wählen Sie
dazu die Notrufnummer 110, nachdem Sie das Gespräch mit den
möglichen Betrügern durch Auflegen beendet haben.
- Sprechen Sie mit Vertrauten über verdächtige Anrufe!
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf.
Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
Auflegen sollten Sie, wenn:
- Sie nicht sicher sind, wer anruft.
- Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen
Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere
Wertgegenstände im Haus haben.
Bitte sprechen Sie, thematisieren Sie, warnen und informieren Sie
Ihre lebensälteren Familienmitglieder über diese Betrugsformen.