Versuchte Tötung in Basel
: DNA-Spuren belasten den Verdächtigen

Sexualdelikt mit Kind in Basel: Dem Verdächtigen wird auch eine versuchte vorsätzliche Tötung zur Last gelegt.
Von
sda
Basel
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Der Tatverdächtige bleibt im Gefängnis.

Der Tatverdächtige bleibt im Gefängnis.

Michael Werndorff
  • Basel: Verdächtiger bleibt in Haft, das Gericht sieht eine große Wiederholungsgefahr.
  • Vorwürfe: Sexualdelikt an einem fünfjährigen Kind und versuchte vorsätzliche Tötung.
  • Taten am 18. und 19. Dezember auf Oekolampad-Anlage und bei Messerangriff beschrieben.
  • DNA-Spuren, Videoaufnahmen, Zeugen und Spürhund belasten den jungen Schweizer.
  • Eltern berichten von psychischen Problemen und Verfolgungswahn; Behandlung verweigert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Tatverdächtige bei einem Sexualdelikt gegen ein fünfjähriges Kind auf dem Basler Oekolampad-Spielplatz hat mutmaßlich auch eine versuchte vorsätzliche Tötung gegen eine andere Person begangen. Dies geht aus einem am Samstag veröffentlichten Beschluss des Appellationsgerichts hervor.

Der Verdächtige, ein junger Schweizer, hatte eine Haftentlassung gefordert. Das Gericht lehnte dies aufgrund der großen Wiederholungsgefahr ab. Der Mann soll am 19. Dezember, also einen Tag nach dem Sexualdelikt, jemanden mit einem Messer angegriffen haben.

Anschließend nahm ihn die Polizei fest. Im Januar leitete die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen den damals 23-Jährigen ein - wegen des Verdachts auf Vergewaltigung, sexueller Handlung mit einem Kind, Freiheitsberaubung sowie Körperverletzung. Er soll am 18. Dezember auf der Oekolampad-Anlage die Großmutter eines fünfjährigen Mädchens unvermittelt zu Boden gestoßen haben. Anschließend soll er das Kind gepackt und im WC sexuell missbraucht haben, wie es im Gerichtsentscheid heißt.

DNA-Suren und Videoaufnahmen

DNA-Spuren belasten den Verdächtigen, ebenso Videoaufnahmen und Zeugenbeschreibungen. Auch beim Messerangriff gibt es belastende Indizien, die ein Spürhund ausfindig machte. Der Festgenommene behauptete, er sei mit einem Fleischmesser in der Hand umgefallen und habe sich deswegen Verletzungen zugezogen, was das Gericht als unglaubwürdig erachtet.

Zufällige Opfer

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben ergeben, dass der Mann „innerhalb von zwei Tagen jeweils zufällige Opfer in deren physischen, psychischen beziehungsweise sexuellen Integrität massiv verletzt“ habe, wie es weiter heißt. Die Eltern sagten, ihr Sohn habe psychische Probleme und leide unter Verfolgungswahn. Er habe sich vor vier Jahren einer Behandlung verweigert.