Unterricht mal anders: Wie man den Forschergeist bei Rheinfelder Grundschulkindern weckt

Im Rahmen von „Young Spirit“ durften die Erstklässler ihre Experimente machen.
Evonik IndustriesMit dem Programm „Young Spirit“ soll das Interesse an Naturwissenschaften durch spielerisches Lernen gefördert werden, schreibt Evonik.
Mit Pipetten, Schutzbrillen und viel Neugier verwandelte sich das Klassenzimmer der Giraffenklasse an der Goetheschule Rheinfelden kürzlich in ein kleines Forschungslabor.
Tornado in der Flasche
Drei Evonik-Mitarbeiterinnen gestalteten mit den Kindern zwei abwechslungsreiche Sachkundestunden. Das Programm „Young Spirit“ hat nach Angaben von Evonik das Ziel, Schüler frühzeitig für Naturwissenschaften zu begeistern und praktische Einblicke in die Welt der Chemie zu geben. Im Mittelpunkt standen diesmal spannende Experimente rund um Luft, Wasser und Farben.
Die Erstklässler führten die Versuche unter Anleitung selbstständig durch und lernten dabei spielerisch grundlegende Zusammenhänge kennen.
Für besondere Begeisterung sorgte die abenteuerliche Reise zweier Gummibärchen, die mithilfe einer Taucherglocke trockenen Fußes einen Schatz am Boden eines Wasserbeckens erreichten. Auch ein Experiment, bei dem ein einfacher Teebeutel zur Rakete wurde, sowie der „Tornado in der Flasche“ faszinierten die staunenden Kinder.
Sachkundelehrer Benjamin Rasem betonte den Mehrwert solcher Aktionen: „Solche Experimentierstunden selbst vorzubereiten und im Unterricht umzusetzen, ist mit hohem Aufwand verbunden und für uns daher kaum möglich.“
Hochkonzentriert dabei
Besonders erfreulich sei gewesen, dass selbst Kinder, die sonst Schwierigkeiten hätten, lange ruhig zu sitzen, voll konzentriert mitgearbeitet hätten. Klassenlehrerin Katharina Mai ergänzte: „Für die Kinder war das eine tolle Abwechslung zum normalen Schulalltag und eine Aktion, die sie so schnell nicht vergessen werden.“
Evonik setzt sich nach eigenem Bekunden dafür ein, junge Menschen frühzeitig für naturwissenschaftlich-technische Berufe zu interessieren und langfristig Perspektiven in diesen Bereichen aufzuzeigen. Am Standort Rheinfelden sind rund 100 Auszubildende in vier Berufen tätig.