Umfrage: Wie Menschen in Lörrach mit der Hitzewelle umgehen

Der Sommer ist auch durch Hitze geprägt. (Symbolfoto)
Thomas Warnack/dpa- Umfrage in der Lörracher Innenstadt: Gemischte Reaktionen auf die jüngste Hitzewelle.
- Viele sorgen sich wegen Klimawandel, Umweltkatastrophen und Folgen für kommende Generationen.
- Einige empfinden die Hitze als angenehm, andere fühlen sich schwach und erschöpft.
- Genannte Maßnahmen: Wasser sparen, weniger Pools und Rasenbewässerung, mehr Bäume für Schatten.
- Einzelne setzen auf regionales und saisonales Einkaufen – Hitze brachte zugleich volle Freibäder.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Hitzewelle ist vorüber, doch die Nachwirkungen sind nicht zu übersehen. Menschen, Tiere und Pflanzen haben sehr unter den heißen Temperaturen gelitten.
Für Andere war das Wetter ein Segen: Schüler freuten sich über hitzefrei, die Freibäder waren voll und die Eisverkäufer hatten einen guten Umsatz.
Stimmen zur Hitzewelle
Die Temperaturen bis 40 Grad – schön oder unangenehm? Unsere Zeitung hat Passanten in der Lörracher Innenstadt gefragt, wie es ihnen während der heißen Zeit ergangen ist.
Saskia B., Basel: ,,Der Klimawandel macht mir sehr zu schaffen, ich versuche auch, Wasser und Strom zu sparen. Ich mache mir auch Sorgen wegen der Waldbrände und Hitzewellen.“
Willem Vondenberg aus der Schweiz: ,,Für mich ist die Hitze kein Problem, aber ich sorge mich wegen der Umweltkatastrophen.“
Anja Kramhöller, Lörrach: ,,Heute ist es deutlich angenehmer als die letzten extrem heißen Tage. Wegen des Klimawandels habe ich Bedenken um die nächsten Generationen.“
Frau Schmidt-Müller, Lörrach: ,,Mein Mann kommt aus Flensburg, da ist das Klima auch heiß und trocken, aber da ist noch erträglich. Ich möchte nicht streiten, ob wir Menschen am Klimawandel schuld sind oder nicht, aber ich finde, dass wir einen großen Teil dazu beitragen, wie es der Umwelt geht. Deshalb sollten wir unbedingt anfangen, Wasser zu sparen. Das heißt: keine großen Pools in Privatgärten, weniger Rasen gießen, nicht dreimal am Tag duschen gehen und die Wäsche seltener waschen, da das auch sehr viel Wasser verbraucht.“
Bedenken wegen der Umwelt
Rene Zwimpfer, Basel: ,,Ich finde die Hitze sehr unangenehm und fühle mich immer schwach und müde. Sorgen mache ich mir auch um meine Tochter.“
Sabine Krama, Thüringen: ,,Die Hitze ist für mich völlig okay. Ich habe ein paar Bedenken wegen der Umwelt.“
Heidi Heizmann, Brombach: ,,Es ist schönes sommerliches Wetter und für meinen Geschmack auch nicht zu heiß. Ich sollte mich trotzdem mehr um mich und den Garten kümmern. Ich bin der Meinung, dass wir auf dem Marktplatz mehr Bäume pflanzen müssen, damit sie Schatten spenden.“
Frau Schröder, Lörrach: ,,Ich bin unglücklich darüber, dass es so heiß ist und ich finde das sehr anstrengend. Ich sorge mich um meine Enkel.“
Frau Bächere, Lörrach: ,,Gerade finde ich das Wetter sehr angenehm, wenn es so bleibt, ist es perfekt. Aber das tut es nicht, es wird ja immer heißer, dazu kommen immer mehr Wetterprobleme wie Hagel. Ich weiß nicht genau, was wir am Wetter ändern können – wir können aber andere Dinge ändern: Wir sollten zum Beispiel nur noch regionales und saisonales Obst und Gemüse kaufen.“