Tierseuche in Baselland: 750 Schweine wegen Krankheit in Baselbieter Mastbetrieb getötet

Laut Behörden war der Ausbruch bereits Anfang September in einem überkantonalen Schweinering festgestellt worden.
TomWieden/Pixabay- In Baselland wurden in einem Mastbetrieb 750 Schweine wegen Enzootischer Pneumonie getötet.
- Die Tiere wurden tierschutzkonform getötet, um die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern.
- Der Betrieb wird gereinigt und desinfiziert – eine Totalsanierung ist angeordnet.
- Nach Reinigung prüft das Amt für Lebensmittelsicherheit, frühestens nach zehn Tagen dürfen Tiere zurück.
- Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich, verursacht bei Schweinen Husten und Wachstumseinbußen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Hunderte Schweine sind in einem Mastbetrieb im Kanton Baselland getötet worden. Im Betrieb wurde die für Tiere ansteckende Enzootische Pneumonie festgestellt, wie die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion jetzt mitteilte. Um die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, wurden die Schweine tierschutzkonform getötet, wie es hieß. Der Betrieb werde nun gereinigt sowie desinfiziert.
Die Totalsanierung sei von der Kantonstierärztin, gestützt auf die Tierseuchenverordnung, verfügt worden. Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (ALV) werde nach erfolgter Reinigung und Desinfektion eine amtliche Kontrolle durchführen, wie die VGD schrieb. Erst nach mindestens zehn Tagen Leerstand und einer Freigabe durch das ALV dürfen wieder Tiere in den Betrieb gestellt werden.
Der Mitteilung zufolge ist Enzootische Pneumonie für Menschen ungefährlich, zeigt sich bei Schweinen aber durch Symptome wie Husten, Atembeschwerden und vermindertes Wachstum. Verursacht werde sie durch ein Bakterium und könne erhebliche wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen. Darum müsse die Seuche bekämpft werden.
Laut Behörden war der Ausbruch bereits Anfang September in einem überkantonalen Schweinering festgestellt worden. Der Kanton Solothurn hatte erst vergangene Woche darüber informiert, dass auf
seinem Gebiet im gleichen Zusammenhang je über 1000 Tiere aus zwei Betrieben getötet oder exportiert werden mussten. Ein dritter Betrieb sei seuchenfrei gewesen.