Tauchunterricht in Lörrach: Tauchschule wird 50 Jahre alt

Die Tauchschule Dreiländereck in Lörrach feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Neben der Grundausbildung für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren werden auch Sonderkurse für erfahrene Taucher angeboten (Symbolfoto).
Pixabay- Die Tauchschule Dreiländereck in Lörrach feiert ihr 50-jähriges Bestehen.
- Gegründet 1976 von Kurt Feierabend, später Übergabe an Hajo Lehmann im Jahr 2003.
- Seit 2015 sitzt die Schule in der Lingertstraße – zuvor Umzug vom Schöpflin Areal.
- Angebot: Grundausbildung ab acht Jahren, Sonderkurse, Apnoe und Handicap-Tauchen seit 2020.
- Der Tauchclub hat über 200 Mitglieder und beteiligt sich an Gewässerreinigungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gestartet mit gerade einmal sechs Pressluftflaschen und den dazugehörigen Atemreglern gründete Kurt Feierabend (1928 bis 2011) im Jahr 1976, nach bereits mehr als 15 Jahren aktiven Tauchens beim DLRG und in der Tauchsportgemeinschaft Lörrach, seine Tauchschule in einem alten Milchhäuschen in Tüllingen als eine der ersten in Südbaden und gab ihr aufgrund ihrer Lage den Namen „Dreiländereck“.
In den folgenden 27 Jahren habe Feierabend mehr als 1500 Taucher ausgebildet, ehe er die Schule 2003 im Alter von 75 Jahren an Hajo Lehmann übergab. Lehmann hatte zehn Jahre lang unter seinem Vorgänger das Tauchen erlernt, seine Kenntnisse erweitert und inzwischen selbst den Tauchlehrerkurs absolviert.
Vom Milchhäuschen in die Lingertstraße
Räume für den notwendigen Umzug der Tauchschule waren im ehemalige Schöpflin Areal in Brombach schnell gefunden. Über die Jahre stieg die Tauchsportbegeisterung, und der Zulauf an Interessierten wurde immer größer, heißt es in einer Mitteilung aus der Tauchschule.
Die körperliche Anstrengung, die doch recht schweren Pressluftflaschen jedes Mal 30 Stufen hoch- und hinunter zu tragen, wurde jedoch auf Dauer immer größer. Deshalb bezog die Tauchschule Dreiländereck im Jahre 2015 neue Räume an ihrem heute aktuellen Standort in der Lingertstraße in Hauingen. Heute bildet Lehmann gemeinsam mit seinem 25-köpfigen, ehrenamtlich arbeitenden Team weiter im Bereich des Geräte- und Apnoetauchens aus.
Das breite Angebot deckt neben der Grundausbildung von Jugendlichen ab acht Jahren und erwachsenen Tauchanfängern auch diverse Sonderkurse zur Weiterbildung von bereits brevetierten Tauchern ab.
Besonders am Herzen liege dem Team auch das Handicap-Tauchen, das seit 2020 fest zum Angebot gehört. Menschen mit körperlichen Einschränkungen erhalten hier die Möglichkeit, das Eintauchen in die Unterwasserwelt in geschütztem Rahmen zu erleben.
Tauchclub mit mehr als 200 Mitgliedern
Wer die Ausbildung abgeschlossen hat, muss nicht Abschied nehmen: Der angegliederte Tauchclub zählt aktuell über 200 aktive Mitglieder und bietet das ganze Jahr über Flossen- und Konditionstraining – im Sommer im Freibad Steinen, im Winter im Hallenbad Maulburg – sowie regelmäßige Tauchausfahrten an.
Verantwortung für die Gewässer
Dass der Tauchschule ihr Lebensraum am Herzen liegt, zeige sich auch abseits der Tauchausbildung: Mehrmals haben Taucher des Clubs geholfen, gemeinsam mit anderen Institutionen regionale Flüsse und Seen von Müll zu befreien. Erst kürzlich führten Tauchaktionen zur Beseitigung von rund 1,5 Tonnen Unrat aus dem Vierwaldstätter See, und auch der Rhein bei Basel wurde schon öfters gereinigt, heißt es in der Mitteilung der Tauchschule Dreiländereck.