Stadtlauf Kids in Lörrach
: Trotz Hitze gaben die jungen Läufer alles

Der Hitze trotzten 1000 junge Läufer beim Stadtlauf Kids – und gaben alles. Hut ab für diese Leistung.
Von
Gabriele Hauger
Lörrach
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Der Start ist oft entscheidend. Mit Leidenschaft legten die jüngsten Läufer los.

Gabriele Hauger

„Ich würd’ gern in Badehose laufen“, erklärt der Fünfjährige seiner Mutter. Gemeinsam sind sie auf dem Weg zum Start für den Kids-Lauf bei den Kilian-Arkaden.

Der Schweiß rann diesmal nämlich schon vor dem Start. Dennoch wollten die jungen Läufer beweisen, dass sie schnell sind: Je schneller im Ziel, desto schneller im schattigen Hebelpark, wo Getränke und Stärkungen warteten. Im Park selbst gab es zudem Sport– und Spielangebote für alle, und das Tanzwerk Dreiländereck animierte zum Breakdance, was trotz der Wärme begeistert angenommen wurde.

Aufregung am Start

Jonathan startet bereits das zweite Mal. Sein Kumpel hingegen ist mächtig aufgeregt, denn es ist sein erster Stadtlauf. Die Mutter bleibt gelassen. Ob es nicht zu heiß sei? „Wir haben genügend Getränke dabei. Die Kids haben sogar beim Tanzen mitgemacht – die haben also Spaß“, meint sie lachend. Und auf geht’s zum Start.

Breakdance im Hebelpark zum Aufwärmen

Foto: Gabriele Hauger

„Wir haben im Vorfeld eine Info-Mail an die Eltern geschickt, erklärt Ilona Oswald, Fachbereichsleiterin Schulen/ Sport auf Nachfrage, wie denn die Veranstalter dem Hitzestress entgegenwirken konnten. Darin wurde ermahnt, an Sonnencreme, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser zu denken. Vor allem für die Läufer, aber natürlich auch für all die mitfiebernden Eltern, Geschwister und Freunde an der Strecke. Gut, dass es auch zwei Nebelduschen gibt sowie Trinkwasserspender. Und im schattigen Hebelpark sorgte die Jugendfeuerwehr für Unterhaltung – möglichst in Verbindung mit Wasser.

Das Steckenpersonal sei zudem sensibilisiert worden, auf alle Teilnehmer und Zuschauer zu achten, um im Notfall bei gesundheitlichen Problemen sofort eingreifen zu können, so Oswald.

Ohrenbetäubender Lärm

Am Start herrscht indes ohrenbetäubender Lärm, die zwei Startergruppen der Fünf- und Sechsjährigen müssen erstmal ein bisschen beruhigt werden. Dazu trägt das AOK-Jolinchen mit einigen Aufwärmübungen bei.

Abkühlung an der Nebeldusche

Foto: Gabriele Hauger

Und dann geht’s endlich los, Oberbürgermeister Jörg Lutz lässt die Startklappe fallen. Der Start ist rasant – und bleibt glücklicherweise ohne Stürze. Neu war, dass Kinder und Jugendliche bis zur achten Klasse teilnehmen können. Aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren und der Rückmeldungen von Erzieherinnen und Eltern verzichtete man nun auf die Teilnahme der erst Drei- bis Vierjährigen. War es doch immer wieder zu kleinen Dramen und Stolperern gekommen.

Alle zum Stadtlauf angemeldeten Kinder erhielten vor dem Lauf ein T-Shirt und eine personifizierte Startnummer. Was schon mal für viele ein Grund war, ganz schön stolz zu sein. Unzählige Fotos wurden von Mama und Papa gemacht, wie ihre Sprösslinge im Profi-Laufshirt posieren.

Papa filmt: Durchhalten war angesagt.

Foto: Gabriele Hauger

Es folgten jeweils in Zwei-Klassenblöcken Starts am Chesterplatz und an der Bonifatiuskirche. Die weiteste Strecke hatten die Siebt- und Achtklässer mit 1800 Metern zurückzulegen. Im Hebelpark, das Ziel aller Läufer, wurden die jungen Sportler mit Jubel begrüßt und von ihren Eltern wieder eingesammelt. Schweißgebadet und stolz erreichten sie das Ziel, die Kleinsten absolvierten immerhin 500 Meter.

Ambitionierte Helfer

Schweißgebadet waren im übrigen auch all die Helfer an der Strecke, die in der Mittagsgluthitze die Absperrgitter platziert hatten.

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