Stadtentwicklung in Lörrach: FDP und Piraten wollen mehr Grün für Berliner Platz

Hat gestalterisch noch Luft nach oben: der Berliner Platz
Thomas Loisl Mink- Lörracher Gemeinderat lehnt umfassende Umgestaltung des Berliner Platzes ab.
- Attraktivere Bepflanzung wird unterstützt – mehr Grün gilt als wünschenswert.
- FDP+Piraten wollten Rückbau von Asphaltflächen prüfen, Verwaltung verweist auf L141 und A98-Umleitung.
- Kosten für Komplettumbau wären zweistellig in Millionen, Entsorgung von Asphalt teuer.
- Einstimmig beschlossen: Miniwald oder ähnliche Begrünung prüfen, inkl. Förderungen und Beteiligung.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Verkehrsflächen am Berliner Platz seien extrem großzügig bemessen, sagte Matthias Koesler (Fraktion FDP+Piraten) im Gemeinderat. Einen Rückbau einiger Asphaltflächen hält er für möglich, insbesondere an der Einmündung der Wintersbuckstraße ist ihm zu viel Asphalt.
Begrünung wünschenswert
Koesler möchte mehr Grün auf dem Platz und kann sich auch die Beteiligung von Bürgern bei der Finanzierung der Begrünung vorstellen. In ihrem Antrag vom Juli diesen Jahres hatten FDP+Piraten gefordert, die Voraussetzungen für einen teilweisen oder vollständigen Rückbau der Kreisverkehrsflächen am Berliner Platz zu prüfen und ein Konzept zur Entsiegelung und klimaangepassten Begrünung zu erarbeiten.
Die Stadtverwaltung hielt dem entgegen, dass der Berliner Platz zusammen mit Gretherstraße und Tumringer Straße eine überörtliche Verkehrsfunktion als L141 hat. Außerdem verläuft hier die Umleitung für die A98, so dass im Bedarfsfall auch erheblicher Schwerverkehr durchrollen können muss.
Zudem müsste die Stadt die Kosten tragen, und bei einer kompletten Umgestaltung des Platzes wäre man im zweistelligen Millionenbereich, wobei nicht zuletzt die Entsorgungskosten für den Asphalt erheblich ins Gewicht fielen, sagte Britta Staub-Abt, Fachbereichsleiterin Umwelt und Mobilität. Die Verwaltung schlug daher vor, diese beiden Punkte abzulehnen, was der Gemeinderat auch einstimmig tat, auch mit den Stimmen von FDP+Piraten. Indes zeigten sich etliche Stadträte durchaus offen für eine attraktivere Bepflanzug.
Förderung prüfen
Den weiteren von FDP+Piraten geforderten Punkten stimmte der Gemeinderat aber ebenso einhellig zu. Darin heißt es, die Anlage eines Miniwaldes oder einer vergleichbaren Begrünung soll untersucht und dabei mögliche Förderprogramme oder Bürgerbeteiligung geprüft werden. Außerdem solle geprüft werden, welche weiteren Plätze und Straßen in der Innenstadt für ähnliche Maßnahmen in Frage kommen.