Spende ans Bürgerheim Rheinfelden
: Mit morderner Technik die Zahl der Arztbesuche reduzieren

Bereits seit zwei Jahren sammelt das Rheinfelder Bürgerheim Erfahrungen mit medizinischen Online-Sprechstunden. Dank der Initiative von Ludwig Fritze und der finanziellen Unterstützung des Fördervereins Gesundheit Rheinfelden kann das Angebot nun auf alle Stationen ausgeweitet werden. Damit übernimmt die Einrichtung eine Vorreiterrolle.
Von
red/pm
Rheinfelden
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Strahlende Gesichter bei allen Beteiligten. Der Förderverein Gesundheit Rheinfelden übergibt fünf Tablets an das Bürgerheim zur zeitsparenden Online-Dokumentation und für schnelle Kontakte zur Ärzteschaft. Das Fotzo zeigt Vertreterinnen und Vertreter des Bewohnerbeirats, des Bürgerheims, der Stadtverwaltung und des Fördervereins Gesundheit Rheinfelden).

Strahlende Gesichter bei allen Beteiligten. Der Förderverein Gesundheit Rheinfelden übergibt fünf Tablets an das Bürgerheim zur zeitsparenden Online-Dokumentation und für schnelle Kontakte zur Ärzteschaft. Das Foto zeigt Vertreterinnen und Vertreter des Bewohnerbeirats, des Bürgerheims, der Stadtverwaltung und des Fördervereins Gesundheit Rheinfelden.

Stadt Rheinfelden
  • Bürgerheim Rheinfelden weitet Online-Sprechstunden auf alle Stationen aus.
  • Fünf Tablets vom Förderverein Gesundheit Rheinfelden übergeben – Einsatz für Doku und Arztkontakt.
  • Laut Arzt Ludwig Fritze können bis zu 90 Prozent der Hausbesuche entfallen.
  • Digitale Pflegedokumentation am Bett spart Zeit und entlastet Mitarbeiter.
  • Bewohner nahmen das Angebot gut an, Stadt und Heimleitung danken den Initiatoren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Wir sind dem Förderverein für die Spende von fünf weiteren Tablets sehr dankbar“, erklären Heimleiterin Irene Sorg und ihr Stellvertreter Milorad Kostic. Künftig kann jede Station bei Bedarf auf direktem Weg Kontakt zu einer Ärztin oder einem Arzt aufnehmen. Gleichzeitig ist nun auch die digitale Pflegedokumentation direkt am Bewohnerbett möglich. Nach Einschätzung von Ludwig Fritze, der bereits seit längerer Zeit Online-Sprechstunden anbietet, können dadurch bis zu 90 Prozent der Hausbesuche entfallen. „Dank der Bildübertragung kann ich mir unmittelbar ein Bild von der Patientin oder dem Patienten machen und bei Bedarf auch Wunden begutachten und kontrollieren“, erklärt der niedergelassene Arzt.

Am Anfang waren alle skeptisch

„Anfangs waren wir skeptisch“, räumt Heimleiterin Irene Sorg ein. Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten das Angebot jedoch von Beginn an sehr gut angenommen und stünden der medizinischen Online-Beratung offen gegenüber. „Die heute übergebenen Tablets schaffen eine digitale Brücke zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern, Pflegekräften und Ärzteschaft“, freut sich Udo Schwehr vom Förderverein Gesundheit Rheinfelden.

Auch für die Mitarbeiter des Bürgerheims bringt die neue Technik deutliche Erleichterungen. Zum einen entfallen in vielen Fällen Fahrten zur Arztpraxis, erläutert Kostic, und zum anderen spart die digitale Pflegedokumentation Zeit, die den Bewohnerinnen und Bewohnern zugutekommt.

Die Mitarbeiter entlasten

Bürgermeisterin Kristin Fuchs dankte bei der Übergabe der Geräte dem Initiator Ludwig Fritze sowie dem Förderverein Gesundheit Rheinfelden für ihr Engagement. Das Projekt zeige beispielhaft, wie moderne Technik Mitarbeiter entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe verschaffen könne – die Pflege und Betreuung der Bewohner.