Sicherheit in Binzen: Neuer Defibrillator für Binzen

Tim Scheer (von links), Anja Bürgin, Claudia Rinner-Schöpflin und Bürgermeister Andreas Schneucker bei Übergabe
zVgIn Deutschland gibt es derzeit keine generelle Pflicht zur Aufstellung von Defibrillatoren. Aber eine Bereitstellung in öffentlichen Räumen, Betrieben oder auch bei Vereinen wird insbesondere bei hohem Publikumsverkehr oder speziellen Risiken im Umfeld dringend empfohlen und immer mehr zum Standard.
Diese Entwicklung hat der Frauenverein Binzen Rümmingen zum Anlass genommen, den Gemeinden Binzen und Rümmingen einen Defibrillator im Wert von jeweils rund 1200 Euro zu spenden, erklärt der Frauenverein in einer Mitteilung. In Binzen wurde er von der Vorsitzenden des Vereins, Claudia Rinner-Schöpflin, an Bürgermeister übergeben und im Foyer der Gemeindehalle installiert. So kann während einer Veranstaltung in der Gemeindehalle bei einem Notfall schnell reagiert werden.
Defi an der Puppe ausprobieren
Bei dem Termin wurde der Defibrillator nicht nur an die Gemeinde Binzen übergeben, sondern in einem kleinen Workshop auch gleich getestet. Der Notfallsanitäter Tim Scheer vom Unternehmen Defibrillator Scheer zeigte einem interessierten Publikum die Funktionsweise des Geräts und ließ mutige Teilnehmende das Gerät sogleich gleich an Puppen üben.
Dank der Gemeinde
Bürgermeister Andreas Schneucker bedankte sich herzlich beim Frauenverein und freute sich über die großzügige, sehr sinnvolle Spende, „die in der Gemeindehalle in Binzen aber hoffentlich nie zum Einsatz kommen wird.“
Der Automatisierter externer Defibrillator
Zum Defibrillator: Ein AED (Automatisierter externer Defibrillator) ist ein tragbares medizinisches Gerät, das auch von Menschen eingesetzt werden kann, die keine medizinische Ausbildung haben. Das Gerät kann bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen, wie Kammerflimmern und pulsloser ventrikulärer Tachykardie, über Elektroschocks den normalen Rhythmus wieder herstellen und Hilfestellungen bei der Wiederbelebung leisten.