Schwimmbäder im Kreis Lörrach
: Erster Bädergipfel zu den Sorgen der Kommunen

Der interkommunale Austausch zu Frei- und Hallenbädern stand im Mittelpunkt des Treffens in Steinen.
Von
red/pz
Steinen
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Die Teilnehmer am ersten interkommunalen Bädergipfel in Steinen tauschten sich aus. Viele Kommunen haben dieselben Sorgen und Nöte.

Die Teilnehmer am ersten interkommunalen Bädergipfel in Steinen tauschten sich aus. Viele Kommunen haben dieselben Sorgen und Nöte.

Gemeinde Steinen
  • Erster Bädergipfel in Steinen: Kommunen beraten über Frei- und Hallenbäder.
  • Zentrale Probleme sind knappe Budgets, hoher Sanierungsbedarf und Fachkräftemangel.
  • Fördermittel des Bundes flossen laut Steinen trotz Anträgen in keinem Fall.
  • Personal fehlt häufig, wobei ohne Fachkräfte Bäder nicht öffnen dürfen.
  • Ziel ist mehr interkommunale Zusammenarbeit – ein weiteres Treffen ist im Herbst geplant.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein interkommunaler Austausch zu den Sorgen und Nöten der Kommunen mit ihren Frei-und Hallenbädern fand kürzlich im Haus der Sicherheit in Steinen statt.

Der Einladung von Bürgermeister Gunther Braun folgten mehrere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie deren Verantwortliche der Frei-und Hallenbäder aus Weil am Rhein, Lörrach, Rheinfelden, Schwörstadt, Kandern, Bad Bellingen, Todtnau, Zell im Wiesental, Schopfheim, Maulburg und Steinen.

Was der Anlass des Bädergipfels war

Anlass des Bädergipfels waren die zunehmenden Herausforderungen, vor denen die Kommunen stehen. Überall gibt es ähnliche Sorgen, die sich in knappen finanziellen Spielräumen, hohem Sanierungsbedarf und einem erheblichen Fachkräftemangel zusammenfassen lassen. „Unsere Gemeinden teilen ähnliche Probleme: steigende Betriebskosten, Haushalte sind zu konsolidieren oder es gibt große Schwierigkeiten qualifiziertes Personal zu finden“, erklärte der Gastgeber, Steinens Bürgermeister Braun. „Deshalb ist es wichtig, dass nicht jede Kommune für sich allein nach Lösungen sucht, sondern wir damit beginnen interkommunal überall dort zusammenzuarbeiten, wo es möglich ist.“

Ein zentrales Thema waren die finanziellen Herausforderungen, die alle Kommunen wenn auch in unterschiedlicher Höhe betreffen. Jedes Jahr muss von Todtnau bis Weil am Rhein und Rheinfelden der Spagat zwischen Haushaltskonsolidierungen auf der einen Seite und der für die Bevölkerung wichtigen freiwilligen Leistung Frei- oder Hallenbad, auf der anderen Seite, zusammen mit den jeweiligen Gemeinderäten entschieden werden.

Hinzu kommt der bei vielen Bädern vorhandene hohe Sanierungsstau und der damit zusammenhängenden jährlichen bangen Frage: Hält die Technik die Saison durch? Trotz der jeweils in den Rathäusern teilweise mehrfach gestellten Förderanträge konnte keine Kommune davon berichten, dass Fördermittel des Bundes zu den Frei-und Hallenbädern im Landkreis geflossen sind, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde Steinen.

Weiter wurde deutlich, dass die Sorgen über qualifiziertes Fachpersonal ebenfalls weit verbreitet sind. Die Fachkompetenz von Bäderpersonal geht weit über das hinaus, was Badegäste am Beckenrand beobachten. Sie sind für Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in den Bädern verantwortlich. Vielen ist nicht bewusst, dass ohne entsprechendes Fachpersonal die Frei- und Hallenbäder nicht öffnen dürfen, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde Steinen.

Welches Fazit des Treffens die Beteiligten ziehen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer identifizierten Themen und Aufgaben, um gemeinsam Synergien zu nutzen und Ressourcen zu bündeln. Der Wunsch nach mehr Austausch unter den Kommunen zu den Frei-und Hallenbädern, überall dort wo es sinnvoll und rechtlich möglich ist, wurde deutlich.

Einige der Teilnehmenden konnten beim Bädergipfel bereits von gut funktionierender interkommunaler Zusammenarbeit im Bereich Frei-und Hallenbäder berichten.

Die beteiligten Vertreter der Kommunen betonen, dass die Sicherung leistungsfähiger Frei- und Hallenbäder nicht nur eine Frage der Kosten ist, sondern ein wichtiges Element von Lebensqualität, Gesundheit und Gemeinschaft vor Ort. Durch koordiniertes Handeln wollen sie diese öffentlichen Angebote langfristig erhalten und stärken. Ein nächstes Treffen soll im Herbst stattfinden.