Schädling in Kandern entdeckt
: Rebzikade breitet sich aus

Die Gemarkungen Riedlingen, Tannenkirch und Holzen gelten als von der Amerikanischen Rebzikade befallen.
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(red/pm)
Kandern
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Die Amerikanische Rebzikade

Olaf Zimmermann/LTZ

Das Befallsgebiet der Amerikanischen Rebzikade im Landkreis weitet sich aus: Nach neuen Funden des Weinbauschädlings gelten nun auch Teile von Kandern – konkret die Gemarkungen Riedlingen, Tannenkirch und Holzen – als befallen. Die bestehende Allgemeinverfügung wurde entsprechend angepasst, teilt das Landratsamt mit. Die Amerikanische Rebzikade kann die Rebkrankheit Grapevine flavescence dorée phytoplasma übertragen und damit erhebliche, langfristige Schäden im Weinbau verursachen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde am 30. Januar eine Allgemeinverfügung erlassen. Trotz intensiver Maßnahmen wurde der Schädling nun auch in angrenzenden Bereichen gesichtet, heißt es. Besonders Besitzer von Weinbergflächen, aber auch von verwilderten oder nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Grundstücken sind aufgerufen, die verbindlichen Maßnahmen umzusetzen.

Die rote Fläche ist Befallsgebiet, gelbe Fläche ist gefährdet. Rote Punkte sind Fallen des Staatlichen Weinbauinstituts.

Foto: dl-deby-2-0/www.govdata.dedl-deby-2-0/www.loerrach-landkreis.de/rebschutz

Weitere Infos unter: www.loerrach-landkreis.de/rebschutz. Bei Rückfragen stehen Joscha Mattmüller, Tel. 01622/550679, E-Mail joscha.mattmueller@lkbh.de, sowie Liv Jacuk, Tel. 07621/4104440, E-Mail landwirtschaft-naturschutz@loerrach-landkreis.de, zur Verfügung.