Sanierungsgebiet
: Die Gemeinde Auggen erhält 900.000 Euro aus der Städtebauförderung

Im Winzerdorf Auggen sollen attraktive Begegnungsorte im Bereich der Ortsmitte und des Bahnhofsumfelds geschaffen werden.
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(red/pm)
Auggen
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Johannes Dreier (Dritter von links) vom Regierungspräsidium hat Bürgermeister Ulli Waldkirch (Vierter von links) den Förderbescheid im Beisein von Vertretern des Gemeinderats und des Sanierungsträgers in Auggen übergeben.

Regierungspräsidium Freiburg

Johannes Dreier, Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Freiburg (RP), hat dem Bürgermeister der Gemeinde Auggen, Ulli Waldkirch, den Förderbescheid in Höhe von 900.000 Euro aus der Städtebauförderung für das neu aufgenommene Sanierungsgebiet „Ortsmitte III/Bahnhofsumfeld“ übergeben. Die Mittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“, heißt es in einer Mitteilung des RP.

Das rund 11,5 Hektar große Sanierungsgebiet umfasst insbesondere das Umfeld des Bahnhofs sowie die angrenzenden Bereiche von Rathausplatz, Hauptstraße und Oberdorfstraße. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung attraktiver Begegnungsorte. So sollen unter anderem der Pfarrgarten, das Umfeld des Martin-Luther-Hauses sowie bestehende Treffpunkte wie das Tanzhäusle weiterentwickelt werden.

Bahnhofsvorplatz gestalten

Gleichzeitig werden Anreize für private Modernisierungs- und energetische Sanierungsmaßnahmen gesetzt. Ein weiterer zentraler Baustein ist der Erwerb und die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Die Gemeinde geht davon aus, dass die Deutsche Bahn das Grundstück im Jahr 2026 veräußern wird, heißt es.

Dreier betonte bei der Übergabe: „Mit der Förderung unterstützen wir die Gemeinde Auggen dabei, ihre Ortsmitte zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die Maßnahmen verbinden Klimaschutz, Wohnraumschaffung und eine deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität – ein wichtiger Impuls für die nachhaltige Entwicklung der gesamten Gemeinde. Wir wollen Begegnung und Leben im Zentrum und schützen damit auch den Außenbereich vor zu starker Flächeninanspruchnahme.“

Bürgermeister Waldkirch freute sich: „Die Aufnahme in die Städtebauförderung ist ein großer Erfolg für Auggen. Wir können nun zentrale Projekte wie die Aufwertung des Bahnhofsumfelds und Umgestaltung des Pfarrgartens angehen und so neue Impulse für Wohnen, Begegnung und Klimaschutz setzen. Das stärkt unsere Ortsmitte langfristig.“

Die Planungen basieren auf einem umfassenden Gemeindeentwicklungskonzept sowie einem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept, die im Oktober vom Gemeinderat beschlossen wurden.

Nachhaltig stärken

Mit der Förderung wird ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Stärkung der Ortsmitte von Auggen gemacht, heißt es in der Mitteilung. Die Kombination aus städtebaulicher Erneuerung, Klimaschutzmaßnahmen und Bürgerbeteiligung soll die Grundlage für eine zukunftsfähige und lebenswerte Gemeinde schaffen.

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