Sanierung nicht so bald: Friedhofsmauer in Blansingen eingestürzt

Die denkmalgeschützte Mauer des Friedhofs in Blansingen ist eingestürzt.
Rolf MückEin Stück der Friedhofsmauer Blansingen ist eingestürzt. Die Gesteinsbrocken und -brösel liegen nun auf der angrenzenden Wiese verteilt. Weitere etwa 40 Laufmeter der südlichen und östlichen Wand sind ebenfalls gefährdet, teilt die Verwaltung in der Gemeinderatssitzung mit. Das etwa zwölf Meter lange Stück der denkmalgeschützten Friedhofsmauer hat dabei keine weiteren Schäden verursacht, die Zugänglichkeit der Gräber ist nicht betroffen.
Aus Gründen der Verkehrssicherung ist der Bereich provisorisch abgesperrt worden. Im Laufe der nächsten Tage werde eine dauerhafte Absperrung des Gefahrenbereichs auf dem Friedhof errichtet. Darüber hinaus wird der Eingangsbereich in Richtung Kirche durch Betons-Schutzplanken soweit abgesichert, dass die Nutzung des Zugangsweges weiterhin eingeschränkt möglich ist.
Wegen der erheblichen Kosten aufgrund des Denkmalschutzes der Mauer sei ist mit einer zeitnahen Sanierung nicht zu rechnen, wie Bürgermeisterin Carolin Holzmüller in der Sitzung bekannt gibt. Vielmehr sei von einem mehrjährigen Provisorium auszugehen. Das weitere Vorgehen erfolgt in Abstimmung mit der unteren und oberen Denkmalschutzbehörde der Ortsverwaltung und dem Bauamt. Die Verwaltung bittet die Friedhofsbesucher darum, die Absperrungen zu beachten.