Sanierung in Tannenkirch
: Das Rathaus „erstrahlt in neuem Glanz“

Die Renovierungsarbeiten am denkmalgeschützten Rathaus Tannenkirch sind beendet.
Von
Gudrun Gehr
Kandern
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Alle Beteiligten freuten sich über den erfolgreichen Abschluss der Renovierung des Tannenkircher Rathauses.

Gudrun Gehr

Aus diesem Grund hatte die Stadtverwaltung mit Bürgermeisterin Simone Penner und Bauamtsleiterin Judita Kovac zu einer kleinen Einweihungsfeier eingeladen. Der Rathausbau stammt aus dem Jahr 1789.

Bei den Gästen handelte es sich um maßgeblich Beteiligte: Maike Brackmann als Geschäftsführerin des Architektenbüros Lentz, Frings und Partner aus Schliengen, Bauleiterin Tamara Grasser, Reinhard Garni und sein Team von der gleichnamigen Gipserfirma aus Lörrach, Ralf Ernst aus Wollbach für die Elektroarbeiten, Carsten Vater für die Firma Marco Spohn (Malerarbeiten), Ulrike Lerner für die Bedachung, Zimmerarbeiten und Baublechnerei sowie Andreas Enders und Team von der gleichnamigen Schreinerei aus Wollbach. Auch die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats, Tannenkirchs Ortsvorsteherin Birgit Ludin, Riedlingens Ortsvorsteher Rolf Moritz , Ortschaftsräte sowie Pfarrerin Séverine Bacigalupo nahmen teil.

Förderung über ELR-Mittel

„In neuem Glanz erstrahlt das Rathaus Tannenkirch. Es war ein langer Weg bis hierhin, finanziell musste viel geschoben werden“, sagte Penner. Nunmehr sei es mit kreativen Förderanträgen durch Bauamtsleiterin Kovac gelungen, eine Förderung durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zu erlangen. Hierdurch konnte die längst notwendig gewordene Renovierung der Fassade und des Dachs in Angriff genommen werden. Die Gesamtkosten betragen 260 000 Euro. Davon wurden 109 000 Euro über ELR-Mittel gefördert.

Als Architektin hatte die Bürgermeisterin einen genauen Blick. Insbesondere die Arbeiten der Gipserfirma Garni mit dem „Kellenwurfputz“ seien bestens gelungen. „Schön, dass dies hier historisch einwandfrei wieder hergestellt werden konnte“, sagte sie. Die Elektroanlagen wurden ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Lehmwickeldecke auf dem Dachboden konnte durch die Bedachungsfirma Lerner instand gesetzt werden. Die historischen Holzfenster wurden fachgerecht durch die Schreinerei Enders aufgerüstet, ein zusätzlicher Witterungsschutz mit sogenannten „Winterfenstern“ wird noch angebracht.

Keine Sirene mehr

Auf dem Rathausdach gibt es jedoch nunmehr keine Sirene mehr. Im Rahmen der Umstellung der Sirenen wurden diese vom Dach des Rathauses und in Gupf abgebaut. Nunmehr gibt es nur noch eine Sirene auf dem Dach der Schule, die so laut sei, dass sie die Tannenkircher und Gupfer hinlänglich vom Notfall verständigt. Diese Maßnahme kostete die Gemeinde 25 000 Euro, der Betrag sei jedoch nicht im ELR-Paket enthalten, hieß es.