SAK Lörrach und Stadt Schopfheim: Sommerferien-Programm begeistert Kinder

Es wurde tüchtig gemalt.
Gudrun GehrIn der Löwenzahlhalle verbrachten erneut 30 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren für eine Woche tagsüber ihre Ferien. Hier haben sie unter Aufsicht von vier pädagogischen Betreuern des SAK (Sozialer Arbeitskreis Lörrach) eine Vielfalt an Möglichkeiten zum Sport, Spaß und vielen Abenteuern in Gesellschaft vieler fröhlicher Freunde. Während die Freizeit der Vorwoche unter dem Motto „Abenteuer draußen“ stand, lautet das Motto nun „Vier Elemente“.
Teamleiterin und Naturpädagogin Nadine Andris, die auch in der Vorwoche die Aufsicht führte, sagte: „Die Kinder, die wir diese Woche in der Freizeit haben, sind viel temperamentvoller als die Teilnehmer der letzten Woche.“
In beiden Wochen wurden im Camp 30 Kinder betreut, die wie alle überwiegend aus Schopfheim-Langenau kamen. Nadine Andris ist begeistert von den Möglichkeiten, welche die Löwenzahnhalle in Sachen Kinderbetreuung bietet. Sie sagte: „Hier gibt es Möglichkeiten für viele Bedürfnisse der Kinder, viel Platz zum Toben, viel Möglichkeit zum Bewegen, Tischtennis- und Volleyballmöglichkeit, ein Schulhof zum gemeinsamen Spiel und zur Not eine Halle für schlechtes Wetter und gemeinsames Mittagessen.“ Ganz beliebt ist für die Jungs der Bolzplatz zum Kicken.
Jeder Tag ist einem Element gewidmet
Die Kids waren unter Aufsicht des SAK voll beschäftigt. Jeder Tag im Camp war einem der vier Elemente, Erde, Wasser, Feuer und Luft, gewidmet. Der übrige und letzte Tag, Freitag, diente für die Ausführung der übrig gebliebenen Wünsche der Kinder. Einige Kinder sind ausgewiesene Leckermäuler und erkundigten sich bereits morgens nach dem Mittagessen: Mit Menüs wie Rahmgulasch, Nudeln, Vanillepudding mit Sahne vom Caterer blieben jedoch keine Wünsche des kulinarischen Kinderherzens offen.
Thema Erde: Den Wald entdecken
Der erste Tag des Camps diente zunächst dem gegenseitigen Kennenlernen und galt dann dem Element Erde. Im nahen Wald wurden Blümchen und kleine Triebe in Blumentöpfe mit Walderde versetzt, die nunmehr im Sonnenschein sorgsam gehegt und gepflegt werden. Lehmskulpturen am Bach wurden gefertigt, Insekten wurden gesammelt, beobachtet - und natürlich wieder in Freiheit entlassen. Flusskrebse, kleine Fische und sogar ein Hirschkäfer wurden bewundert und mit der Lupe genauestens inspiziert. Ein „Tipi“ aus Baumholz wurde gebaut. Teamleiterin Andris weiß aus Erfahrung: „Der Wald ist der Lieblingsort der Kinder, dieser bietet jede Menge Spielmöglichkeit, alle Kinder zieht es in den Wald.“ Die Kinder gestalteten Masken aus Materialien, die sie im Wald fanden, wie Blätter, Beeren und Blümchen.
Mit Bachwasser Bilder gestaltet
Das Element Wasser am Bachlauf war Thema des zweiten Tages der aufregenden Freizeit. Es wurde Bachwasser bis zur kompletten Klarheit gefiltert mit Erde, Stein und Sand. Gemalte Bilder mit Farbenverlauf von Bachwasser wurden gestaltet. Ein „Regenmacher“-Instrument aus einem Rohr, gefüllt mit etwas Reis, wurde gefertigt. Dieses hört sich dann wie ein Perkussionsinstrument an. Kleine Boote aus Haushaltsschwämmen mit Masten und Segeln wurden gebaut. Natürlich erfolgte ein Wettrennen, welches Boot das Schnellste ist. Auch ein „Löffelrennen“ sorgte für Spaß, hierzu wurden die Löffel mit Wasser gefüllt und das Kind versuchte, den Inhalt so weit wie möglich zu transportieren. Natürlich durfte auch die obligatorische Wasserschlacht am Bach nicht fehlen. Der Tag des Elementes Feuer beinhaltete viele Spielmöglichkeiten. „Vulkanbilder“ wurden gemalt, oder Vulkane aus Erde nachgebildet, die mit Natron zum Schäumen gebracht wurden.
Gemeinsamer Abschluss mit den Eltern
Freitags, am letzten Tag der Ferienwoche, erfolgte nochmals ein Ausflug zum Bach mit Schatzsuche und einem Abschlussspiel. Die Eltern der Kinder waren zum Lagerfeuer eingeladen, es wurde gemeinsam gegrillt. Dann war Gelegenheit, den Eltern mit Stolz die selbstgefertigten kreativen Schätze und die neuen Freunde vorstellen zu können.