Rundgang zur trinationalen Demokratiegeschichte: Das Dreiländermuseum und der Internationale Tag der Demokratie

Holzschild mit der Aufschrift „Deutsche Republik“, vermutlich im Jahr 1848 im Zuge der Deutschen Revolution an einem Lörrach Amtsgebäude angebracht (Sammlung DLM, Sch 130)
DLM/Gabriele Weitzer. Sammlung- Dreiländermuseum bietet am 15. September einen Rundgang und ein Gespräch an.
- Museumsleiter Jan Merk erläutert um 19 Uhr die Neukonzeption und zeigt Objekte.
- Thema ist die Demokratiegeschichte in der trinationalen Region – Eintritt ist frei.
- Die neue Abteilung behandelt 1848/49, NS-Diktatur, Zweiten Weltkrieg und Gegenwart.
- Nach dem Rundgang folgt ein Gespräch über Rolle von Museen; Spenden am Ausgang.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum Basler Tag der Demokratie am 15. September laden die Museen der Region unter dem Motto „Museen für Demokratie“ zu Sonderveranstaltungen ein. Das Dreiländermuseum Lörrach, Basler Straße 143, beteiligt sich mit einem Rundgang durch seine im Umbau befindliche Abteilung zur Demokratiegeschichte und einem anschließenden Gespräch.
Museumsleiter Jan Merk gibt am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr Einblicke in die Neukonzeption und stellt ausgewählte Objekte aus der Dreiländersammlung vor. Der Eintritt ist frei.
Zum Internationalen Tag der Demokratie
Der 15. September ist der Internationale Tag der Demokratie. Seit 2007 wird er weltweit begangen, um über den Zustand und die Bedeutung der Demokratie nachzudenken. In Basel und der Region nehmen Museen den Aktionstag zum Anlass, ihre Rolle als Orte des gesellschaftlichen Dialogs und der Auseinandersetzung mit demokratischen Fragen sichtbar zu machen. Unter dem Motto „Museen für Demokratie“ bieten sie rund um den Aktionstag Führungen, Gespräche, Vorträge und weitere Sonderveranstaltungen an.
Das Dreiländermuseum richtet den Blick dabei auf die Geschichte der Demokratie in der trinationalen Region und darüber hinaus. Die Abteilung zur Demokratiegeschichte wird derzeit vollständig neu konzipiert. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Wege zur Demokratie in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland ebenso wie die wiederkehrende Herausforderung durch autoritäre Systeme, heißt es in der Mitteilung des Museums.
Bei einem Rundgang durch die Museumsbaustelle stellt Museumsleiter Jan Merk ausgewählte anschauliche Objekte aus der Dreiländersammlung vor. Sie erzählen von den häufig langen und mühsamen Wegen zur Demokratie und machen zugleich deutlich, wie aktuell die Auseinandersetzung mit ihren Voraussetzungen und Gefährdungen ist.
Die neue Abteilung greift unter anderem die europaweiten Revolutionen von 1848/49, die NS-Diktatur und den Zweiten Weltkrieg auf und führt bis zu Fragen der Demokratie in Gegenwart und Zukunft.
Historische Entwicklung interaktiv vermitteln
Die historische Entwicklung soll künftig interaktiv und zeitgemäß vermittelt werden. Der Rundgang bietet daher auch Einblicke in die Hintergründe der Neukonzeption und in die Überlegungen, wie komplexe historische Prozesse im Museum anschaulich dargestellt und mit aktuellen Fragen verbunden werden können. Im Anschluss an den Rundgang lädt Jan Merk zum Gespräch ein. Dabei geht es sowohl um die historischen Themen als auch um die Frage, welche Bedeutung Museen heute für die demokratische Auseinandersetzung, den gesellschaftlichen Dialog und die Vermittlung unterschiedlicher Perspektiven haben können.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Es wird am Ausgang um Spenden gebeten.
