Region kennenlernen: Drei Länder, ein Spiel: Neues Projekt im Museum

Projektpartner aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz kamen im Dreiländermuseum Lörrach zum offiziellen Auftakt zusammen.
Dreiländermuseum/Rosa Giampapa Raps- Neues Projekt: Das Dreiländermuseum startet „3LandSpiel“ für die Grenzregion.
- Ein kooperatives Brettspiel mit digitaler Erweiterung vermittelt Leben und Wirtschaft im Dreiland.
- Ein KI-Spielliniengenerator erzeugt Szenarien für Spiel und Museumsinstallation.
- Partner aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz arbeiten zusammen – gefördert von Interreg Oberrhein.
- Prototyp, Inhalte und KI werden ausgebaut, danach Tests in Schulen und im Museum.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem Auftakt im Dreiländermuseum Lörrach hat das grenzüberschreitende Projekt „3LandSpiel“ seine Arbeit aufgenommen. Partner aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz entwickeln gemeinsam ein Bildungsbrettspiel mit digitaler Erweiterung, das die Dreiländerregion als gemeinsamen Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraum vermittelt. Das Projekt wird im Rahmen von Interreg Oberrhein von der Europäischen Union sowie von den beiden Basler Kantonen gefördert, heißt es in der Mitteilung des Museums.
Beim Auftakt im Juli kamen die Projektpartner erstmals zusammen, um gemeinsame Ziele zu definieren und die inhaltliche Arbeit am „3LandSpiel“ zu beginnen. Das Projekt verbindet ein kooperatives Bildungsbrettspiel mit digitalen Elementen. Spieler lernen die Grenzregion Deutschland–Frankreich–Schweiz anhand von Szenarien kennen, die Themen wie Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Mobilität, Umwelt, Freizeit und Bildung aufgreifen. Ein KI-gestützter Spielliniengenerator erstellt dafür Spielszenarien, die sowohl im Brettspiel als auch in einer interaktiven Museumsinstallation im Dreiländermuseum eingesetzt werden.
„Für uns bietet das Spiel die Chance, als Museum auf neuen Wegen nachhaltig jüngere Zielgruppen mit dem Dreiland-Gedanken zu erreichen“, wird Museumsleiter Jan Merk in der Mitteilung zitiert. Frank Grimberg von der Fachhochschule Nordwestschweiz ergänzt: „Für Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen ist das ein klasse Projekt, um Neues auszuprobieren.“
Wer an dem Projekt beteiligt ist
Das Projekt setzt bewusst auf die unterschiedlichen Kompetenzen der beteiligten Institutionen. Projektträger ist das Dreiländermuseum. Zum Kernteam gehören außerdem die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit verschiedenen Instituten, die Pädagogische Hochschule Freiburg sowie das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW). Partner sind auch der Oberrheinrat, die Regio Basiliensis, die Académie de Strasbourg sowie die grenzüberschreitende schulische Zusammenarbeit des Regierungspräsidiums Freiburg.
Wie es mit dem Spiel weitergeht
In den kommenden Monaten werden der Spielprototyp, die Inhalte und der KI-Spielliniengenerator weiterentwickelt. Anschließend wird das „3LandSpiel“ in Schulen und im Dreiländermuseum erprobt. Es folgen die Produktion des Spiels, die Umsetzung der Museumsinstallation und der Rollout im Dreiländerraum. Ziel ist ein dauerhaft nutzbares Bildungsangebot, das grenzüberschreitende Begegnungen fördert und die gemeinsame Lebenswirklichkeit in der Dreiländerregion vermittelt, heißt es.