Reaktionen auf die Galerie-Insolvenz
: Zuversicht für die Lörracher Galeria-Filiale

Die Galeria-Geschäftsführung hat beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenzantrag gestellt. Zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren. Indes zeigten sich die Gesprächspartner unserer Zeitung für den Lörracher Geschäftsbetrieb nach wie vor optimistisch.
Von
Bernhard Konrad
Lörrach
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Starker Standort: Galeria-Filiale im Stadtzentrum

Starker Standort: Galeria-Filiale im Stadtzentrum

Bernhard Konrad
  • Galeria stellte beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenzantrag – zum vierten Mal in sechs Jahren.
  • Der Betrieb in 83 Filialen läuft vorerst weiter, die Perspektiven von 12.000 Mitarbeitern sind unklar.
  • Die Filiale in Lörrach gilt als sicherer Standort, es gab Investitionen im Stadtzentrum.
  • OB Jörg Lutz bleibt zuversichtlich: Die Filiale schreibe schwarze Zahlen und sei ein Flaggschiff.
  • Wirtschaftsförderung: Lörrach bleibt Teil des Konzerns, Kundschaft soll die Filiale unterstützen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In den 83 Filialen soll der Betrieb vorerst weiterlaufen, teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Perspektiven der rund 12.000 Mitarbeiter sind unklar. Der Insolvenzantrag schaffe den rechtlichen Rahmen, um die aktuelle Situation zu ordnen, das Unternehmen zu stabilisieren und die Voraussetzungen für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, erklärte Galeria.

Investitionen in den Standort

Unterdessen gilt die Filiale in Lörrach als vergleichsweise sicherer Standort. Vor wenigen Jahren erst wurde kräftig in das Haus im Herzen der Innenstadt investiert: ein Bekenntnis des Konzerns zur Lerchenstadt.

Gleichwohl herrscht nun auch in der Grenzecke Unsicherheit über die Zukunftsperspektive der Warenhauskette. Dagegen zeigt sich Oberbürgermeister Jörg Lutz im Gespräch mit unserer Zeitung zuversichtlich. Er greift die hohe Investitionsbereitschaft des Unternehmens am Standort auf und berichtete – ohne Details zu nennen – von aktuellen Gesprächen mit Unternehmensmitarbeitern. Diese hätten die Lörracher Filiale als „Top-Haus“ bezeichnet.

Die Lörracher Filiale sei ein Flaggschiff für die Stadt. Sie schreibe schwarze Zahlen und verfüge über „tolle Mitarbeiter“. Er sei davon überzeugt, dass Galeria in Lörrach bleiben werde, sagt Lutz.

Ähnlich positiv äußert sich am Freitag Marion Ziegler-Jung, Geschäftsführerin der Lörracher Wirtschaftsförderung. Solange der Konzern existiere, werde Galeria in Lörrach dazugehören, zeigt sie sich überzeugt. Auch Ziegler-Jung verweist auf die Investitionen ins hiesige Haus und den 1A-Standort im Stadtzentrum.

Aktiver Akteur des Handels

Darüber hinaus betont sie die wichtige Rolle der Lörracher Filiale als lokale Akteurin im Handel. Die Filialleitung bringe sich aktiv ins Stadtgeschehen ein. Ziegler-Jung: „Ich lade alle Kunden dazu ein, unsere Filiale zu unterstützen.“