ÖPNV in Rümmingen: Fahrgäste sollen im Sommer im Schatten warten können

Die Gemeinde Rümmingen schafft ein neues Buswartehäuschen an (Symbolfoto).
Sebastian Gollnow/dpa„Ihr könnte euch gar nicht vorstellen, wie schwierig es ist, Buswartehäuschen auszusuchen“, sagte Bürgermeisterin Joana Carreira. Da gebe es eine große Vielzahl von Angeboten. Für die Entscheidung des Gemeinderats hatte sie eine Vorauswahl getroffen und stellte drei unterschiedliche Modelle, jeweils in zwei Varianten, zur Auswahl.
Sie unterschieden sich in der Gestaltung, die Varianten in der Breite. Bei allen seien eine Sitzbank, Beleuchtung und ein Mülleimer im Preis inbegriffen, sagte die Bürgermeisterin. Thomas Bahlinger gefiel ein Modell mit einem transparenten Dach zunächst am Besten. Er fragte aber nach den Kosten für die Reinigung des Dachs.
Carreira antwortete, das Dach des Wartehäuschens in der Lörracher Straße werde zweimal im Jahr gereinigt, was jeweils gut 500 Euro koste. Diese Kosten wollte Andreas Hügin vermeiden, außerdem meinte er, ein geschlossenes Dach spende im Sommer Schatten. Dem stimmte auch Steffen Aenis zu, der zudem anmerkte, das Modell mit dem geschlossenen Dach habe den Vorteil, das günstigste zu sein.
Die Wahl fällt auf das günstigste Modell
Schließlich setzte sich dieses Modell im Gremium durch. Es soll mit der größeren Breite von 3,60 Metern bestellt werden, schließlich hält dort künftig eine Hauptbuslinie, wie Natalie Corsten feststellte. Auf Nachfrage von Gerhard Wildschütz antwortete die Bürgermeisterin, mit der Größe sei man zum jetzigen Zeitpunkt völlig frei, das Fundament werden bei den Bauarbeiten entsprechend angepasst.
So entschied sich der Gemeinderat einstimmig für das Modell „Stadt“ zum Angebotspreis von knapp 18.500 Euro.