Neues Hochhaus: Weg frei für Rosentalturm

Das Basler Messeparkhaus soll neuem Wohnraum weichen.
Michael Werndorff- Baurecht für Rosentalturm in Basel geht von MCH Group an UBS-Tochter Balintra über.
- Geplant sind 400 Wohnungen, davon 75 preisgünstig, plus öffentlich zugänglicher Innenhof.
- Abriss des Messeparkhauses nach der Herbstmesse – Bauzeit voraussichtlich vier Jahre.
- Projekt umfasst 94-Meter-Turm, fünfstöckigen Längsbau an der Riehenstraße und einen Pavillon.
- Parkhaus mit 730 Plätzen vorgesehen, 570 davon öffentlich zugänglich.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die UBS-Tochter Balintra übernimmt das Baurecht für den Rosentalturm in Basel von der MCH Group. Die Immobilienfirma hat einen Baurechtsvertrag mit der Einwohnergemeinde der Stadt Basel abgeschlossen, wie die UBS, MCH Group und der Regierungsrat am Dienstag mitteilten. Balintra ist auch Eigentümerin des Claraturms gleich schräg vis-à-vis vom geplanten Hochhaus. Es handelt sich um eine Gesellschaft des UBS-Immobilienfonds Sima. Bereits 2018 beabsichtigte die MCH Group gemäß einer damaligen Regierungsmitteilung, dass sie das Projekt zur Realisierung einer
privaten Investorengesellschaft übergeben wird - ähnlich wie beim Messeturm.
Die Baubewilligung liegt seit dem 11. August 2026 vor. Vorbereitende Arbeiten sollen im Winter 2026 beginnen, wie es in einer Mitteilung der UBS heißt. Der Abbruch des Messeparkhauses soll nach der Herbstmesse starten. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich vier Jahre, sodass die Neubauten des
Architekturbüros Herzog & de Meuron voraussichtlich 2030 fertig sein werden.
Das von der „MCH Exhibitions & Events“ entwickelte Bauvorhaben sieht vor, das bestehende Messeparkhaus abzureißen. Geplant ist auf dieser Fläche bei der Rosentalanlage und dem Messeplatz ein 94 Meter hoher Turm. Zudem wird ein fünfstöckiger Längsbau entlang der
Riehenstraße gebaut, ebenso ein öffentlich zugänglicher Innenhof mit einem Pavillon. Insgesamt sollen 400 neue Wohnungen entstehen, wovon 75 gemäß Vorgaben des Bebauungsplans preisgünstig sein werden. Teil des Projekts ist auch ein Parkhaus mit Platz für 730 Autos, von denen 570 öffentlich zugänglich sein werden.