Neue Rektorin in Auggen: Als Lehrerin will sie „Schule besser machen“

Die neue Schulleiterin Kathrin Ifenthaler (l.) mit Schulrätin Barbara Wunsch-Ramsperger und Bürgermeister Ulli Waldkirch
Bianca FlierDer neuen Schulleiterin wurde ein „großer Bahnhof“ mit Musik und zahlreichen Gratulationen zuteil. Der Schulchor und die Bläserklasse unter der Leitung von Udo Schmitz eröffneten den Festakt mit fröhlichen Darbietungen wie „Schule ist für alle da“ und „Bock auf Rock“.
Kathrin Ifenthaler, erinnerte Schulrätin Barbara Wunsch-Ramsperger vom Schulamt Freiburg, hat ihr Amt bereits im Februar angetreten. Sie habe sich einer komplexen Herausforderung gestellt, für das neben Visionen und Managementqualitäten auch „Engagement, Leidenschaft und Leidensfähigkeit“ erforderlich seien. Zur Seite stehe ihr dabei als unterstützender Träger der Schule die Gemeinde Auggen und das Kollegium.
Bürgermeister Ulli Waldkirch betonte in seinem Grußwort, man habe mit Ifenthaler eine „erfahrene, beliebte und engagierte Pädagogin als Leiterin der Grundschule gewonnen“. Die Gemeinde sei überzeugt, dass sie die Schule erfolgreich, zukunftsweisend und zum Wohl der Kinder weiterentwickeln werde.
Zukunftsweisende Ideen
Waldkirch wies darauf hin, dass die Gemeindeverwaltung in Kooperation mit der Schule aktiv an deren Weiterentwicklung arbeite. In das bestehende Schulgebäude habe man bereits eine dreiviertel Million Euro investiert, und für das im Bau befindliche Ergänzungsgebäude kämen weitere Millionenbeträge dazu.

Schulchor und Bläserklasse traten bei der Amtseinführung auf.
Foto: Bianca FlierGemeinsam mit Ifenthaler und dem Lehrerkollegium habe man zukunftsweisende Ideen und Lösungen erarbeitet. In Anspielung auf ihre sinnbildliche Aufgabe als „Bauleiterin“ bezeichnete der Bürgermeister Ifenthaler als „Neue Bildungsbauleiterin für Auggen“ und übergab ihr als Symbole für diese Aufgabe einen Bauleiterhelm, eine Trillerpfeife für die Richtungsweisung, Ohropax, um zur Ruhe zu kommen und eine gelbe Warnweste.
In Namen der Eltern gratulierte Vivian Lederer der neuen Schulleiterin. Diese habe ein großes pädagogischen Potenzial und stehe der Schule mit Herz und Humor vor. In ihrem Grußwort für das Kollegium unterstrich die stellvertretende Schulleiterin Angelika Liolios die Stärken, die Ifenthaler in ihr Amt einbringe: Weitsicht, Führungskompetenz, Kommunikationsgeschick sowie Organisations- und Innovationsfähigkeit.
Seit 100 Tagen im Amt
In den 100 Tagen, in denen sie ihr Amt ausübe, habe sie Herz, Verstand, Tatkraft und Kompetenz gezeigt. Als Symbol für ihre Rolle als „Kapitän“ der Schule übergab Liolios unter anderem ein kleines Steuerrad an ihre Kollegin.
Mit bewegenden Worten dankte Ifenthaler allen, die zum Gelingen ihrer Einführungsfeier beigetragen hatten. Sie sei Lehrerin geworden, „um Schule besser zu machen“. Dazu gehörten Ehrlichkeit, Dankbarkeit und Respekt. Besonders wichtig seien ihr das individuelle Wachstum der Kinder und ihre kontinuierliche Entwicklung. Die beständige Zusammenarbeit mit der Elternschaft, dem Kollegium und dem Rathaus zeige den hohen Stellenwert, den die Grundschule in Auggen einnehme. Denn Schule funktioniere nur im Zusammenwirken von Füreinander und Miteinander.
Mut zu Veränderungen
Als geschützter Raum für die Kinder, in einer Gemeinschaft voller Toleranz und Mitgefühl, benötige sie Platz, eine moderne Pädagogik und den Mut zu Veränderungen. In diesem Zusammenhang erinnerte Ifenthaler daran, dass auf dem jetzigen Schulgelände im Mittelalter die Burg des Ritters und Minnesängers Brunwart von Augheim gestanden habe. Daher sei man hier auch der Musiktradition verpflichtet.