Nepomukfest in Neuenburg am Rhein
: Neuer Standort neue Auflagen

Wegen des Festgeländes am Rheinufer sorgte neben Rotem Kreuz und Feuerwehr erstmals auch die DLRG für die Sicherheit der Nepomukfestbesucher.
Von
Alexander Anlicker
Neünburg
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Die DLRG-Rettungsschwimmer behielten am Abend die Festbesucher am Rheinufer im Auge.

Alexander Anlicker

Straßenfeste sind heute ohne die Ehrenamtlichen von Hilfsorganisationen und Feuerwehr nicht denkbar. Sanitätsdienste durch das Deutsche Rote Kreuz und Brandschutzwachen durch die Freiwillige Feuerwehr gehören schon seit langen zum gewohnt Bild. Bedingt durch den neuen Standort des Neuenburger Nepomukfests direkt am Rheinufer waren in diesem Jahr erstmals auch Rettungsschwimmer im Einsatz.

Die gefährliche Mischung aus Alkoholkonsum, Wasser und Dunkelheit hat die Stadt Neuenburg dazu veranlasst, in den Abendstunden auch die Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) anzufordern. Diese war an allen vier Festtagen jeweils von 18 Uhr bis Festende mit vier Helfern vor Ort, darunter Strömungsretter und Sanitätshelfer. Insgesamt waren die Lebensretter über das verlängerte Festwochenende mit 14 ehrenamtlichen Helfern im Einsatz.

„Es ist Gott sei Dank nichts passiert“, lautete die Bilanz des DLRG-Vorsitzenden Alexander Schropp nach den ersten drei Festtagen. Es habe nur ein paar Kinder gegeben, die ihre Eltern verloren hätten, berichtete er. Aber auch da hätten die Familien wieder glücklich vereint werden können.

Das Nepomukfest war übrigens nicht die einzige Veranstaltungssicherung am Wochenende für die Lebensretter. Zwei Einsatztaucher der Ortsgruppe sorgten mit weiteren Kameraden aus dem DLRG-Bezirk Breisgau beim alljährlichen Schluchsee-Triathlon für die Sicherheit der Sportler.