Kinderferienprogramm: So war es mit den Jägern im Wald von Herten

Für die Kinder und die Jäger war der Tag ein Riesenpaß und obendrein sehr lehrreich. Da fiel das Abschiednehmen schwer. Hintere Reihe von links: Samy und Ina vom Spieldorf Herten, Anja Schüren und Heiko Herzog (Lernort Natur) und Silva Seiler sowie (rechts) Beatrix Heller vom Jagdrevier Herten.
Heller- Spieldorf Herten bot „Einen Tag mit dem Jäger im Revier“ an – großer Zuspruch.
- 22 Kinder wanderten mit Jägern, besuchten Kirrung, Salzlecke und „Mäuseburg“.
- Aufgaben der Jäger wurden erklärt, auch Wasserstellen und Wuchshüllen für Bäume.
- Eigene Pirsch blieb ohne Sichtung, Hochsitzbesuch und Verpflegung an der Hütte folgten.
- LNA-Team zeigte Tierpräparate; Kinder bemalten Holzscheiben und nahmen sie mit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei warmem Sommerwetter und gelegentlichem Donnergrollen trafen sich am Donnerstag 22 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren und zwei Begleiterinnen des Spieldorfs Herten, Samy und Ina, mit der Jägerin und Wildtierschützerin Beatrix Heller. Sie ist auch Referentin an der Jagdschule Roland Heller. Startpunkt war am Wanderparkplatz Kalkofen im Jagdrevier Herten.
Jäger beantworten viele Fragen
Bei einer informativen Wanderung durch das Jagdrevier wurde gemeinsameine Schwarzwildkirrung besucht und deren Zweck erklärt. Wie eine Salzlecke und eine Mäuseburg funktioniert und welche Wildarten diese gerne besuchen, ließ die Kinder staunen. So hatte Beatrix Heller viele Fragen der wissbegierigen Kinder zu beantworten, wie die Veranstalter im Nachgang der Aktion mitteilen.
Großes Thema waren die Aufgaben der Jäger, die im Jahresablauf mit großer Sorgfalt und viel Wissen erledigt werden müssen. Auch weshalb die Jäger bei der außergewöhnlichen hochsommerlichen Hitze der vergangenen Wochen den Tieren Wasser an geeignete Stellen im Wald bringen und weshalb die Jäger die Wuchshüllen an den jungen Bäumchen anbringen und wozu diese dienen, wurde erklärt.
Eigene Pirsch war nicht erfolgreich
Mucksmäuschenstill pirschte sich die Gruppe an eine große Wiese, weil dort eventuell Wild zu sehen sein könnte. Jedoch: Pech gehabt, nichts war zu sehen.
Weiter ging es zu einem Hochsitz, auf den alle Kinder einmal hinaufdurften. Hunger und Durst wurden anschließend an der Jagdhütte gestillt. Dort wartete das Verpflegungsteam, Silva Seiler und Janine Charles-Mangeon, schon mit Würstchen, Laugenknoten und kühlen Getränken.

Jäger Heiko Herzog beim Basteln mit den Kindern
HellerDer „Lernort Natur“-Anhänger (LNA), mit Jägerin Anja Schüren und Waidmann Heiko Herzog, war bereits angekommen. Hier konnten die Kinder viele Tierpräparate aus nächster Nähe betrachten und das LNA-Team gab zu allen Tieren Auskunft. Am Basteltisch wurden mit den Kindern kleine Holzscheiben mit Tiermotiven wie Fuchs, Dachs und Reh bemalt, die die kleinen Künstler mitnehmen konnten.
Der Abschied fiel den Kindern und allen Akteuren sehr schwer. Es waren für alle Beteiligten wunderschöne und vergnügliche Stunden. Dem Wunsch auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr entsprachen die Jägern daher sehr gerne.